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Aktuelle Informationen für unsere Mitglieder
1. Venenmessaktionen
2. Deko-Paket
3. Belsana: 3 % zusätzlicher Rabatt bei Bestellungen nach Maß über "medisoc"
4. Warenbestellung bis 11:00 Uhr
5. Seminare
6. AOK Rheinland erteilt wieder Dauergenehmigungen
7. AOK Rheinland verzichtet auf Genehmigung für apothekenpflichtige Medizinprodukte
8. Besonderheit des Arnzeilieferungsvertrages RVO-Kassen seit 01.09.2004
9. Dauergenehmigungen für 2004
10. Abrechnung über APOQUICK
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1. Venenmessaktionen
Ab 08.11.2004 haben wir noch Termine für Venenmessaktionen frei. Für Informationen oder kurzfristige
Buchung wenden Sie sich bitte an Frau Berweger, Tel. (02 03) 2 86 69-12
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2. Deko-Paket
Das von uns ins Leben gerufene Deko-Paket, welches der Apotheke die Möglichkeit gibt, Alltagshilfen bis
zu 5 Wochen zu präsentieren, ist auf Seiten der Mitglieder auf eine sehr große Resonanz gestoßen.
Buchungen für 2005 nimmt Frau Berweger gerne entgegen, Tel. (02 03) 2 86 69-12.
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3. Belsana: 3 % zusätzlicher Rabatt bei Bestellungen nach Maß über "medisoc"
Belsana bietet das Programm "medisoc" für die komplette Abwicklung von Kompressionsstrümpfen bis hin zur
Bestellung an. APOQUICK - Mitglieder zahlen für dieses Programm 49,00 € als Schutzgebühr und erhalten
automatisch nachfolge Updates. (ohne weitere Berechnung). Auf alle Bestellungen nach Maß über medisoc
erhalten Sie einen zusätzlichen Rabatt von 3 %.
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4. Warenbestellung bis 11:00 Uhr
Bitte achten Sie darauf, dass Sie Bestellungen bis 11:00 Uhr an uns weiterleiten, damit die
Auftragsbearbeitung noch am gleichen Tag erfolgen kann und wir die Ware schnellstmöglich versenden
können.
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5. Seminare
Für das Seminar "Inkontinenzberatung in der Apotheke" am 27.10.2004 und am 03.11.2004, 15:00 bis ca.
17:30 Uhr, in Duisburg sowie "Tracheostomieversorgung" am 01.12.2004, 14:00 bis ca. 16:30 Uhr, in
Duisburg sind noch Plätze frei.
Am 24.11.2004, um 10:30 Uhr, findet das Seminar "Wundmanagement" in Düsseldorf statt. Dieses Seminar
dauert ca. 2,5 Stunden. Im Anschluss ist ein gemeinsamer Gang über die Messe "Medica" geplant.
Freikarten werden gestellt. Für Fragen oder Seminarbuchung wenden Sie sich bitte an Frau Wolfers, Tel.
(02 03) 2 86 69-10.
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6. AOK Rheinland erteilt wieder Dauergenehmigungen
Die AOK Rheinland erteilt wieder Dauergenehmigungen für Inkontinenzartikel. Es sind noch nicht alle
AOK-Geschäftsstellen informiert. Wir versuchen ab sofort bei allen AOK-Geschäftsstellen
Dauergenehmigungen zu erzielen.
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7. AOK Rheinland verzichtet auf Genehmigung für apothekenpflichtige Medizinprodukte
Aufgrund vermehrter Anfrage informieren wir darüber, dass die AOK Rheinland keine Genehmigung für die
Abrechnung von apothekenpflichtigen Medizinprodukte verlangt.
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8. Besonderheit des Arnzeilieferungsvertrages RVO-Kassen seit 01.09.2004
Der Verleih von Inhaliergeräten ist aus wirtschaftlichen Gründen in diesem Vertrag nicht mehr
vorgesehen. Der Arzt sollte daher ein Komplettgerät verordnen.
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9. Dauergenehmigungen für 2004
Dauergenehmigungen für Inkontinenzprodukte werden weiterhin erteilt, mit dem Vermerk, die gesetzlich
vorgeschriebene Zuzahlung ab 01.01.2004 zu beachten, von:
- Ersatzkrankenkassen
- Betriebskrankenkassen (BKK)
- Bundesknappschaft (BK)
- Innungskrankenkassen (IKK)
- Rheinische LKK
- LKK Westfalen-Lippe
- AOK Rheinland
- AOK Westfalen-Lippe
Es können alle genehmigungspflichtigen Hilfsmittel für alle Krankenkassen über APOQUICK beantragt
werden, auch wenn diese nicht über uns abgerechnet werden!
Empfehlung:
Kämpfen Sie auch weiterhin um Dauergenehmigungen zur Kundenbindung, da andere Leistungserbringer (z. B.
Sanitätsfachhändler) durchaus Genehmigungen auf Dauer erhalten. Sprechen Sie mit Ihren Kunden und den
behandelnden Ärzten, um die Patienten weiterhin auf Dauerverordnungen einzustellen.
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10. Abrechnung über APOQUICK
Zur Zeit nur Dauerrezepte für folgende Krankenkassen:
- Barmer Ersatzkasse (BEK)
- Hanseatische Ersatzkasse (HEK)
- Innungskrankenkasse (IKK)
- Bundesknappschaft (BK)
- BKK Deutsche Bahn
- Rheinische LKK
- Postbeamtenkrankenkasse (PBK) nur mit Genehmigung!
- LKV Westfalen-Lippe
- AOK Rheinland
- AOK Westfalen-Lippe
Stand: Oktober 2004
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Pressespiegel - ausgewählte Marktinformationen
1. Krankenkassen
2. Industrie, Großhandel und Hersteller
3. Marktinformationen Home-Care
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1. Krankenkassen
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Festbetragsentwurf für Inkontinenzprodukte - BVMed:
Notwendiges Versorgungsniveau von 5 Millionen Inkontinenzpatienten kann durch geplante dramatische
Einschnitte der Kassen nicht mehr gehalten werden.
Pressemitteilung BVMed vom 06.10.2004
http://www.bvmed.de/presse/
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IKK mit Sanicare zufrieden
In einem Beitrag für "Die Krankenversicherung" geht Dr. Angelika Kiewel, Leiterin des Referats
Arzneimittelversorgung beim IKK-Bundesverband, auf den Versandhandel ein. U. a. verweist Kiewel darauf,
dass der IKK-Bundesverband bereits im August 2003 mit der Versandapotheke Sanicare einen Rahmenvertrag
zur Versorgung der IKK-Versicherten mit Blutzuckermessstreifen abgeschlossen hat. Die Preise lägen
erheblich unter denen üblicherweise mit Apotheken und Sanitätshäusern abgerechneten, schreiben Kiewel.
Die Erfahrungen mit Sanicare in den letzten Monaten seien positiv. Diesem Rahmenvertrag seien inzwischen
drei Viertel der Innungskassen beigetreten.
MTD-Redaktion 40. Woche 2004
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Hilfsmittelversorgung bei der Deutschen BKK
U. a. referiert Stefan Adem, Leiter des Referats Heil- und Hilfsmittel bei der Deutschen BKK, am
16.09.2004 bei einer Medinform-Veranstaltung. Die Deutsche BKK baut bei der Hilfsmittelversorgung auf
ein zentrales Hilfsmittellager und Kompetenzzentren in Kiel und Hannover. Gesteuert wird die Versorgung
über eine internetbasierte Hilfsmittel-Datenbank, durch die beim Zentrallager eine Poolversorgung
geprüft wird. Fällt die Prüfung positiv aus, liefert ein Logistiker ans Sanitätshaus. Der Logistiker
holt nicht mehr benötigte Hilfsmittel auch ab. Fallpauschalversorgungen gibt es nur bei wenigen
Hilfsmitteln (Delta-Gehräder/Rollatoren, Toilettenstühle, Toilettensitzerhöhungen, Pflegebetten).
Ausschreibungen liefen bereits für Inkontinenz-, Stoma- und Diabeteshilfsmittel sowie Produkte zur
enteralen Ernährung. Die Ausschreibung der Kasse enden allerdings nicht in Exklusivverträgen.
MTD-Redaktion 39. Woche 2004
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Bundesweite Festbeträge
Friedrich Stodt von der Bundesknappschaft prognostizierte bundesweite Festbeträge für Einlagen,
Hörgeräte, Sehhilfen, Inkontinenzhilfen, Kompressionsstrümpfe und Stomaartikel. Der Festbetrag bildet
die Obergrenze der Vergütungspflicht der Kassen. Der Leistungserbringer sei aber nicht verpflichtet, zum
Festbetrag abzugeben.
MTD-Redaktion 38. Woche 2004
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Durchschnittspreise des unteren Preisdrittels
Nach Ausschreibungen und Einzelverträgen werden nach dem GMG Durchschnittspreise des unteren
Preisdrittels ermittelt. Dabei wird das Drittel der Verträge mit den günstigsten Preisen berücksichtigt.
Die Summe der Preise dieses Drittels wird geteilt durch die Anzahl der einbezogenen Verträge. Dies
ergibt den Durchschnittspreis. Stodt betonte, dass dieser Preis auch für die Apotheken gilt. Generell
wollten die Kassen Unterschiede zwischen Versorgungen durch Apotheken und Sanitätshäuser aufheben.
Hartmann sah schon ermittelte Durchschnittspreise einiger Kassen als nicht rechtskonform an, da eine
transparente Information von Versicherten und Leistungserbringern unterblieb. Eine obere Preisvorgabe
bei Ausschreibungen lehnten sowohl Stodt als auch Hartmann wegen rechtlicher Bedenken und Regressrisiken
ab.
MTD-Redaktion 38. Woche 2004
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Egroh schließt mit Barmenia Hilfsmittelvertrag
Mit Wirkung vom 01.09.2004 haben die Egroh Vertriebs-GmbH und die Barmenia Krankenversicherung
A.G./Wuppertal Preisvereinbarungen für die Versorgung der Barmenia-Versicherten mit Hilfsmitteln
geschlossen. Sie betreffen folgende Preisgruppen: PG 01 (Absauggeräte), PG 03 (Enterale Ernährung), PG
04 (Badhilfen), PG 05 (Bandagen), PG 10 (Gehhilfen), PG 11 (Dekubitus-Artikel), PG 14 (Atemtherapie), PG
18 (Krankenfahrzeuge), PG 21 (Messgeräte für Körperzustände), PG 24 ( Prothesen), PG 32
(Motorbewegungsschienen) und PG 33 (Toilettenhilfen). Standard-Hilfsmittel sind über gesplittete
Fallpauschalen geregelt. Interessant ist, dass die Egroh in diesem Fall die Hilfsmittel erwirbt und
diese den Vertragspartnern entgeltlich zur Verfügung stellt. Für die vereinbarten Preise sind keine
Kostenvoranschläge oder Versorgungsanzeigen mehr notwendig. Bei besonders schwierigen, teuren
Versorgungen ist die Erteilung eines Versorgungsauftrages durch das Referat Gesundheitsservice der
Barmenia über die Egroh Vertriebs-GmbH an einen Partnerbetrieb möglich.
MTD-Redaktion 38. Woche 2004
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Fast verdoppelte Hilfsmittel-Zuzahlungen
Die Basys Beratungsgesellschaft für angewandte Systemforschung mbH in Augsburg erstellt für das
Gesundheitsministerium die Studie "Zuzahlung im internationalen Vergleich". Basys kommt u. a. zum
Ergebnis, dass die Zuzahlungsbelastung gemessen am Bruttoinlandsprodukt durch das GMG von 4,3 auf 5,91
Promille ansteigt. Der Anteil der Zuzahlungen an der Finanzierung der Gesundheitsausgaben steigt durch
das GMG voraussichtlich von 5,1 auf 7,2 Prozent. In absoluten Zahlen wird sich die Zuzahlung der
GKV-Versicherten von gut 8,7 Mrd. Euro im Jahre 2003 voraussichtlich auf 12 Mrd. Euro im Jahre 2004
erhöhen. Speziell für Hilfsmittel wird eine Erhöhung der Zuzahlungen gegenüber 2003 von 850 Mio. Euro
auf 1,52 Mr. Euro prognostiziert. Dabei sind Sehhilfen unberücksichtigt.
MTD-Redaktion 29. Woche 2004
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Wundmanagement in Nordrhein-Westfalen
16 Betriebskranken in Nordrhein-Westfalen arbeiten im Service-Center Häusliche Krankenpflege zusammen.
Dieses entwickelte ein Wundmanagement im Rahmen der Häuslichen Krankenpflege, das examinierte
Krankenschwestern übernehmen sollen, berichtete die "Ärztezeitung". Hintergrund ist die Tatsache, das 11
Prozent der Leistungen für die Häusliche Krankenpflege in Zusammenhang mit Wundversorgungen stehen.
Hausbesuche hätten aber gezeigt, dass nur ein kleiner Teil der Wunden richtig versorgt wird.
MTD-Redaktion 28. Woche 2004
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Sinkende Festbeträge gefährden Versorgung von Krebspatienten:
Preispolitik der Spitzenverbände der Krankenkassen führt zu abnehmender Versorgungsqualität im Deutschen
Gesundheitswesen und zu weiteren Aufzahlungen für die Versicherten.
Pressemitteilung BVMed vom 08.07.2004
http://www.bvmed.de/presse/
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Entwurf für Festbeträge verschickt
Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben an die Verbände der Hilfsmittelbranche Festbetragsentwürfe
verschickt. Stellungnahmen sind bis 29. Oktober abzugeben. Im Einzelnen handelt es sich um ein
Gruppensystem zur Festsetzung von Festbeträgen für Einlagen sowie die Festbeträge für Einlagen und um
Festbetragslisten für die Kompressionstherapie und Inkontinenzhilfen. Diese Listen finden Sie im
Internet unter www.mtd.de auf der MTD-Homepage.
MTD-Redaktion 41. Woche 2004
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Nordd. Innungen mit Prothesen-Verträgen
Mit Wirkung zum 1. Oktober haben die norddeutschen Innungen mit einigen Berufsgenossenschaften eigene
Verträge über Beinprothesen und deren Vergütung im Rahmen des Modellprojekts mit Beitrittsmöglichkeit
geschlossen. Das berichtet der BIV in seinem Newsletter "BIV direkt" vom 5. Oktober. Offenbar haben die
Innungen dieses Modell auch den VdAK-Landesverbänden angeboten, so der BIV, allerdings hätten diese auf
die derzeit laufenden bundeseinheitlichen Verhandlungen mit dem BIV in diesem Versorgungsbereich
verwiesen.
MTD-Redaktion 41. Woche 2004
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Vier Mrd. Euro Überschuss erwartet
Das Bundesgesundheitsministerium erwartet bis zum Ende des Jahres einen Überschuss der Krankenkassen von
vier Mrd. Euro.
MTD-Redaktion 41. Woche 2004
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2. Industrie, Großhandel und Hersteller
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Anzag baut Logistikzentrum
Der Pharmagroßhändler Andreae-Noris-Zahn AG baut für 15,4 Mio. Euro ein Logistikzentrum in Kavelstorf
bei Rostock. Ab Frühjahr 2005 beliefern von dort aus 130 Mitarbeiter die Apotheken.
MTD-Redaktion 40. Woche 2004
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Sanicare expandiert
Die Sanicare-Gruppe in Bad Laer expandiert. Im ersten Halbjahr hat sich die Zahl der von der GmbH
(Sanitätshaus und ambulante Patientenversorgung) versorgten Pflegeeinrichtungen von 30 auf ca. 500
erhöht. Davon werden 15 Einrichtungen komplett versorgt (1.500 Patienten) und außerdem rund 5.000
Patienten in 500 weiteren Heimen beliefert. Die Apotheke zählt zudem 43 Krakenhäuser mit mehr als 7.000
Betten zu ihren Kunden. Von den insgesamt 450 Mitarbeitern sind mehr als 40 in der Versandapotheke
tätig. Im Schnitt werden hier pro Tag 1.000 Aufträge abgewickelt, was bis zum Jahresende einen Umsatz
von 30 bis 40 Mio. Euro genieren soll. Die Versandapotheke hat inzwischen Verträge mit folgenden
Krankenkassen: GEK, IKK, AOK (6 Landesverbände), BKK Oetker, Gildemeier, BEK (nur Diabetes) und Hanse
Merkur.
MTD-Redaktion 30. Woche 2004
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Tyco ruft Kanüle Tracheosoft SLT zurück
Tyco Healthcare nimmt die Tracheostomiekanüle Tracheosoft XLT vorerst vom Markt. Grund für diesen
freiwilligen Produktrückruf sind Berichte darüber, das sich in sehr seltnen Fällen die Außenkanüle von
der Halteplatte lösen kann. Sie könnte in die Atemwege des Patienten gelangen und die Beatmung
behindern. Betroffen von der Maßnahme sind 20 Artikelnummern. Nach Rücksprache mit dem Arzt sollten die
gegenwärtig eingesetzten Kanülen durch ein alternatives Modell ersetzt werden. Unbenutzte Produkte
sollen an Tyco nach Neustadt/Donau zurückgesandt werden.
MTD-Redaktion 30. Woche 2004
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3. Marktinformationen Home-Care
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Internetportal für Hilfsmittel
Rehadat organisiert im Rahrem des EU-Projektes Eastin (European Asistiv Technology Network) am 28.
September 2004 im Institut der deutschen Wirtschaft in Köln einen Workshop zum Aufbau eines europäischen
Internetportals zum Thema Hilfsmittel für behinderte Menschen. Beteiligt am Eastin-Projekt sind sechs
europäische Partner, die nationale Hilfsmittel-Datenbanken zur Verfügung stellen, und als externer
Partner die Abledata aus den USA. Unter www.eastin.info sollen Informationen über Produkte und
Dienstleistungen, Hilfestellungen bei der Produktauswahl, Informationen über Hersteller und Vertreiber
sowie Tipps zur Anwendung von Hilfsmitteln zur Verfügung gestellt werden.
MTD-Redaktion 37. Woche 2004
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Enterale Ernährung: MwSt.-Zank schwelt weiter
In einem Schreiben an die Leistungserbringer im Bereich enterale Ernährung weist der Jurist Peter
Hartmann (Schütze + Hartmann Rechtsanwälte AG/Dortmund) darauf hin, dass viele Krankenkassen an ihrer
Rechtsauffassung festhalten, dass enterale Ernährung dem ermäßigten Steuersatz in Höhe von 7 %
unterlieg. Folglich kürzten sie bis heute entsprechende Rechnungen, außerdem würden
MwSt.-Nachforderungen fürs 1. Halbjahr 2003 von ihnen nicht beglichen. Andere Kassen würden laufende
Rechnungen nur dann mit dem vollen MwSt.-Satz begleichen, wenn die Leistungserbringer vorher eine
"Erklärung zum Verzicht der Einrede der Verjährung" abgegeben haben, die jedoch in der Regel zahlreiche
Fußangeln aufweist, so Hartmann. Für ihn ist dieses Verhalten nicht nachvollziehbar. Immerhin sei auf
einer Sitzung der Referatsleiter der obersten Finanzbehörde der Länder im Herbst 2003 für alle
Hersteller und Leistungserbringer im Bereich entereale Ernährung eine Nichtbeanstandungsregelung für die
Vergangenheit beschlossen worden. Aus dieser ergebe sich eindeutig, dass enterale Ernährung dem
Regelsteuersatz in Höhe von derzeit 16% unterliegt und dass lediglich das Fehlverhalten - Abführung von
nur 7 % MwSt. - für den benannten Zeitraum steuerrechtlich nicht beanstandet wird. Es ist für ihn daher
unverständlich, warum zahlreiche Krankenkassen dieser Rechtsauffassung, wonach ab dem 01.01.2003 den
Regelsteuersatz in Höhe von 16% für Produkte der enteralen Ernährung entrichtet werden muss, nicht
folgen. Wie Hartmann gegenüber MTD ergänzt, haben ihn bereits Leistungserbringer mit der Geltendmachung
der Mehrwertsteuerdifferenzen gegenüber den Krankenkassen beauftragt.
MTD-Redaktion 33. Woche 2004
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Bestseller im Freiverkauf
Die Egroh listete die Bestseller für das freiverkäufliche Sortiment im 1. Quartal auf. Den ersten Platz
nimmt Allergikerbettwäsche ein, gefolgt von Hautpflegeprodukten, Magnetfeldtherapie, Waagen,
Haushaltshilfen, Blutdruckmessgeräten, Pulsuhren, Gymnastikartikeln, Ballkissen und
Heizkissen/Rotlichtlampen.
MTD-Redaktion 30. Woche 2004
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Qualitätssterne bei Cura-san
Die Cura-san hat für ihre Mitglieder Qualitätsstandards definiert. Begleitet wird die Qualitätsoffensive
von einem wissenschaftlichen Institut der Ruhr Universität Bochum. Im Stile einer Hotelklassifizierung
werden die Betriebe intern durch die Cura-san und extern durch Kollegen und Kostenträger bewertet. Eine
entsprechende Vereinbarung gibt es mit dem VdAK. So können sich die Betriebe je nach Erfüllungsgrad mit
bis zu fünf Sternen schmücken. Einen Stern gibt es für die Zulassung und die Erfüllung der
Cura-san-Aufnahmekriterien, zwei Sterne für Zertifizierung und eine positive Bewertung von Kollegen und
Zentrale, drei Sterne für fachliche Fortbildungsnachweise, vier Sterne für Schulungsmanagement und
Ausstattungsmerkmale/Vorhaltungen des Betriebs und fünf Sterne, wenn alle hochgesteckten Anforderungen
erfüllt sind und eine positive Einschätzung der Kostenträger vorliegt. Bislang mit drei oder vier
Sternen versehen wurden die Firmen Philmed in Jena, Schamberger & Lübecker Rehatechnik, Stolze in
Naumburg und Revital. Außerdem berichtete die Cura-san über die Aufnahe des Sanitätshauses Weitmar in
Bochum als neues Mitglied.
MTD-Redation 30. Woche 2004
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Trends beim Sachbedarf in Apotheken
Interessante Trends zum medizinischen Sachbedarf in Apotheken gibt der Kunden -Newsletter von IMS Health
(Franfurt am Main) wieder. Der aktuell verfügbare 12-Monats-Wert (4/03/04) beziffert den Gesamtmarkt
bezogen auf den Apotheken-Einkauf auf 1,456 Mrd. Euro (Indirekt- und Direkt-Geschäft nach
Grossopreisen). Auf die 15 größten Warengruppen entfallen 1,305 Mrd., auf die weiteren 60 rund 151 Mio.
Euro. Die Top 3 sind Diagnostika (512 Mio. Euro), Inkontinenzbedarf (200 Mio.) sowie Binden/Verbände (95
Mio.). Die stärksten Erlöszuwächse wurden im Vorjahresvergleich verzeichnet bei
Transfusions-/Infusions-/Injektions-Zubehör (+19%), speziellen Wundauflagen (+16 %) und Pens-/Pensnadeln
(+16 %). Signifikante Rückgänge gab es bei Blutdruck-Messgeräten/Zubehör (-17 %), Blutdruck-Messgeräten
(-14%), urologischen Kathetern (+11%) und Pflastern (+9%).
Aufschlussreich ist auch der Blick auf den Sachbedarfs-Abverkauf an Endverbraucher, der im
12-Monats-Zetiruam auf 2,075 Mrd. Euro (Apotheken-Abverkaufspreis) beziffert wird. Hier stellen die
größten Anteile Glukosetests/Messgeräte (33%), mittlere bis schwere Inkontinenz (9%), aktive
Wundverbände und leichte Inkontinenz mit jeweils 5%. Die stärksten Umsatzsprünge gab es bei inaktiven
Wundverbänden sowie sonstigen Test-/Messgeräten mit jeweils 15, Injektionszubehör 14 und aktiven
Wundverbänden 12 Prozent. Im Minus lagen auch hier die Blutdruck-Messgeräte mit 13 Prozent Rückgang und
Preisverfall von 9%. Teurer wurden aktive Wundverbände um 24, Einmal-Injektionsbedarf um 18 und
transurethrale Katheter um 11 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden über die Apothekenrechenzentren
GKV-Verordnungen für Sachbedarf in Höhe von 347 Mio. Euro verbucht (inkl. Sprechstundenbedarf). Davon
entfielen 26 % auf Wundheilmittel, 23 % auf Kompressen/Tupfer und 19 % auf Binden.
MTD-Redation 29. Woche 2004
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Umsatzsprung bei DocMorris
Die niederländische Internet-Apotheke DocMorris hat im ersten Halbjahr 2004 mit 63 Mio. Euro bereits den
Gesamtumsatz des Vorjahres um 12 Mio. übertroffen. Fürs gesamte laufende Jahr rechnet man mit 140 Mio.
Euro, im nächsten Jahr soll es 230 Mio. Euro werden. Seit Oktober 2003 arbeitet die Versandapotheke
profitabel. DocMorris verschickt seine Medikamente von den Niederlanden aus, 80 Prozent gehen nach
Deutschland. Man hat nach eigenen Angaben rund 500.000 Kunden. 200.000 haben in den vergangen sechs
Monaten zum ersten Mal bestellt. Die Firma lässt den Kunden die Hälft der Rezeptgebühr und wirb mit bis
zu 15 Prozent billigeren Preisen bei frei verkäuflichen Arzneien.
MTD-Redation 28. Woche 2004
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Tens: Absatzpotenzial für Fachhandel
Verbraucher in Deutschland kaufen ihre elektrischen Muskel-/Nervenstimulatoren (Tens-Geräte) überwiegend
im (medizinischen) Versandhandel (40 %). Der Fachhandel (Apotheke und Sanitätshaus) ist mit 15 % die Nr.
2 unter den Einkaufsstätten. Dies geht aus dem GfK Haushaltspanel 2003 hervor, das die GfK Panel Service
Consumer Research GmbH (Nürnberg) durchführt. Das GfK Haushaltspanel ermittelte für den Zeitraum Januar
2002 bis Juli 2003 ein Nachfragevolumen der privaten Haushalte von rund 340.000 Tens-Geräten. Der
durchschnittlich bezahlte Endverbraucherpreis lag bei 58 Euro. Die Marktsättigung (Ausstattungsgrad) mit
Tens-Geräten steht mit < 4 Prozent noch am Beginn einer weiteren Verbreitung bei den privaten
Haushalten. Vom Gerätebestand (rund 1,4 Mio. Stück) entfallen 47 Prozent auf Geräte für Schmerztherapie.
Der geringe Ausstattungsgrad sowie der unterdurchschnittliche Verkaufsanteil des Fachhandels birgt. So
die GfK, ein hohes Potenzial für den Fachhandel bei Tens-Geräten.
MTD-Redation 28. Woche 2004
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CDU will Hilfsmittel-Deregulierung
Die CDU stellte ein Konzept "Mehr Wachstum durch mehr Wettbewerb" vor (Internet: www.
Wirtschaftswachstum.cdu.de/docs/pdf/09_29_04_Mueller_Hildegard_Wachstum.pdf). Auf den Seiten 18 bis 23
geht es um das Gesundheitswesen. Bemängelt wird ein ungenügender Wettbewerb zwischen den
Leistungserbringern, um Ressourcen zu nutzten. Für das Gesundheitswesen wird Marktöffnung und Wettbewerb
gefordert. U. a. geht es um das einkommensunabhängige Prämienmodell und die Einschränkung der freien
Arztwahl. Weiter meint die CDU, dass für "Hilfsmittel Deregulierung, gegebenenfalls Umregulierung
geboten ist", um die Offenheit des Marktes zu garantieren.
MDT Redaktion 41. Woche 2004
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Europäische Leitlinie zur enteralen Ernährung
Die europäische Gesellschaft für Ernährungsmedizin ESPEN hat Mitte September in Lissabon eine
Europäische Leitlinie zur enteralen Ernährung beschlossen. Die 74 Experten aus 19 Europäischen Staaten
haben sich für einen rechtzeitigen Start der künstlichen Ernährung bei alten Menschen ausgesprochen, um
die Körperfunktionen und die Lebensqualität zu erhalten. So gelten - unabhängig von der Grunderkrankung
- ein Bodymass-Indess (BMI) von unter 20 kg/qm sowie Albuminwerte von unter 35 g/l als Indikator für die
unverzügliche Intervention mit Trink- und Sondennahrung. "Leitlinien sind zwar rechtlich nicht bindend.
Allerdings wird jeder Arzt in Streitfragen künftig medizinisch fundiert begründen müssen, warum er den
empfohlenen Handlungskorridor verlassen hat", betonte der Erste Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft
für Ernährungsmedizin (DGEM), Prof. Dr. Herbert Lochs von Herbert Lochs von Charité, der maßgeblich am
Zustande kommen des europäischen Konsenses beteiligt war. Ein entgültiges Manuskript liegt derzeit noch
nicht vor, doch stellt Prof. Dr. Lochs Originalzitate zur Verfügung. Kontakt: Tel. 0 30/4 50 51 40 59;
E-Mail: herbert.lochs@charite.de
MDT Redaktion 41. Woche 2004
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Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetpräsenz unter http://www.apoquick.de
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APOQUICK Dienstleistungs GmbH
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Fax: (02 03) 2 86 69-20
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