Sie befinden sich hier: Home > Kommunikation > Newsletter > newsletter2
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
...............................................


Aktuelle Informationen für unsere Mitglieder

1. Aktuelle Festbetragsregelung für die Versorgungsbereiche Kompressionsstrumpftherapie und Inkontinenzversorgung

2. Seminare 1. Halbjahr 2005

3. Antragstellung und Abrechnung über APOQUICK

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx


1. Aktuelle Festbetragsregelung für die Versorgungsbereiche
Kompressionsstrumpftherapie und Inkontinenzversorgung

Ab 01.01.2005 gelten bundesweit neue Festbeträge, zu denen wir aus aktuellem Anlass Stellung beziehen möchten.

Kompressionsstrümpfe

Gegenüber dem Entwurf von Anfang Dezember 2004 wurden die Festbeträge in der verabschiedeten Fassung um durchschnittlich 4,81% angehoben. Dies betrifft zunächst nur die phlebologische Versorgung.

Vergleicht man die Festbeträge mit den bislang gültigen Vertragspreisen auf Landesebene, so ergeben sich Abschläge für die Apotheken, z. B. in Thüringen von 0,95% bis 22,81% in Nordrhein Westfalen. Bei den bundeseinheitlichen gültigen VdAK-Preise ergibt sich ein durchschnittlicher Abschlag von 7,03%.

Aufgrund dieser Entwicklung haben wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner der Fa. Belsana ein erweitertes Rabattierungsangebot für unsere Mitgliedsapotheken beschlossen, das zum 01.02.2005 in Kraft tritt und sich wie folgt darstellt:

    30% Rechnungsrabatt auf Kompression Serie (wie bisher)
     5% Rechnungsrabatt auf Kompression Maß (wie bisher)
    13% Rechnungsrabatt auf das gesamte Stützstrumpfprogramm (wie bisher)

NEU:
Zusätzlich zu dem 5%igen Maßrabatt wird unseren Mitgliedsapotheken ein Treuerabatt von bis zu 10% gewährt, der wie folgt gestaffelt ist:

ab   500,00 € Jahresumsatz Kompression Maß / Apotheke      3%
ab 1.000,00 € Jahresumsatz Kompression Maß / Apotheke      4%
ab 1.500,00 € Jahresumsatz Kompression Maß / Apotheke      5%
ab 2.000,00 € Jahresumsatz Kompression Maß / Apotheke      6%
ab 2.500,00 € Jahresumsatz Kompression Maß / Apotheke      7%
ab 3.000,00 € Jahresumsatz Kompression Maß / Apotheke      8%
ab 3.500,00 € Jahresumsatz Kompression Maß / Apotheke      9%
ab 4.000,00 € Jahresumsatz Kompression Maß / Apotheke     10%

Die Anpassung der Rabattsätze erfolgt aufgrund der tatsächlich getätigten Maßumsätze in 2004, eine erneute Überprüfung erfolgt Ende 2005.

Neumitglieder werden automatisch anhand ihrer bisherigen Belsana-Umsätze eingestuft, so dass jedes Mitglied von Anfang an in den Genuss der Sonderkondition kommt.


ACHTUNG: neu Bestellbonus 5%
Apotheken, die das EDV Programm "medisoc" zur Größenbestimmung und zur Bestellung nutzen, erhalten nochmals einen Rabatt von 5%. Für den Bezug des Programms wenden sich interessierte Apotheken direkt an die Fa. Belsana, Fon (0 95 22) 94 23-0, Fax (0 95 22) 94 23-0

FAZIT
Somit beträgt die Maximalausschöpfung der Konditionen ab 01.02.2005
für Maßstrümpfe     20% auf den Rechnungsrabatt
für Serienstrümpfe     35% auf den Rechnungsrabatt

Eine Zusammenarbeit mit der Fa. Belsana ermöglich Ihnen auch weiterhin eine erfolgreiche und vor allem eine ertragsreiche Entwicklung auf diesem Versorgungsgebiet.

Aufsaugende Inkontinenzprodukte

Die neuen Festbeträge wurden weiter abgesenkt. So wirkt sich der Abschlag für das Bundesland Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 10% gegenüber dem bisherigen Festbetragsniveau aus.

Auch hier konnten wir zwischenzeitlich mit unserem Kooperationspartner Vlesia eine einvernehmliche Preissenkung für unsere Mitgliedsapotheken erzielen, die zum 15.01.2005 in Kraft tritt. Über die bekannten Großhandlungen wie: Noweda eG., Von der Linde und Andreae-Noris-Zahn AG, mit den Niederlassungen Güstrow und Köln, können Sie die Vlesia Produkte zu Mitgliedskonditionen beziehen.

Durch diese neue Preisstellung werden Sie auch weiterhin in die Lage versetzt, Ihren Kunden die Produktpalette der Vlesia ohne "Eigenanteil" zum neuen Festbetragsniveau zu berechnen. (Der Apothekenaufschlag beträgt dennoch durchschnittlich 25%)

Ausgenommen hiervon sind Produkte, wie Vlesi Pants, Vlesi Slip Aero und Vlesi Slip night.

Hier empfehlen wir moderate Eigenzuzahlungen.

Muster sind kostenlos über die benannten Pharmagroßhandlungen abzurufen.

...............................................

2. Seminare 1. Halbjahr 2005

NORDRHEIN
Med. Kompressionsstrümpfe    16.03.05    09.00 bis 18.00 Uhr    Neuss
Dekubitus               14.04.05    14.00 bis 18.00 Uhr    Duisburg
Alltagshilfen           21.04.05    14.00 bis 18.00 Uhr   Duisburg
Wundmanagement           28.04.05    15.00 bis 17:30 Uhr   Duisburg
HM zur künstl. Ernährung    13.04.05    09.00 bis 17.00 Uhr    Duisburg
Enterale Ernährung       18.05.05    14.00 bis 17.00 Uhr   Duisburg
Enterale Ernährung        01.06.05    14.00 bis 17.00 Uhr    Köln
Inkontinenz Fragen/Antworten    04.05.05    14.00 bis 17.00 Uhr    Duisburg
Inkontinenz Fragen/Antworten    11.05.05    14.00 bis 17.00 Uhr    Köln
Inkontinenzberatung in der
Apotheke               20.04.05    14.00 bis 16.30 Uhr    Köln
Inkontinenzberatung in der
Apotheke               27.04.05    15.00 bis 17.30 Uhr    Duisburg
Beratungsseminar
Heimversorgung           25.05.05    16.00 bis 18.00 Uhr   Duisburg




WESTFALEN
Med. Kompressionsstrümpfe    22.03.05    09.00 bis 18.00 Uhr    Greven
HM zur künstl. Ernährung    18.05.05    09.00 bis 17.00 Uhr    Greven
Enterale Ernährung        23.02.05    14.00 bis 17.00 Uhr    Greven
Inkontinenz Fragen/Antworten    16.02.05    14.00 bis 17.00 Uhr    Greven
Inkontinenz Fragen/Antworten    09.03.05    14.00 bis 17.00 Uhr    Greven
Inkontinenzberatung in der
Apotheke               22.06.05    15.00 bis 17.30 Uhr    Greven

NIEDERSACHSEN
Med. Kompressionsstrümpfe    16.02.05    09.00 bis 18.00 Uhr    Oldenburg
HM zur künstl. Ernährung    16.03.05    09.00 bis 18.00 Uhr    Oldenburg
Enterale Ernährung       06.04.05    14.00 bis 17.00 Uhr   Oldenburg
Inkontinenz Fragen/Antworten    13.04.05    14.00 bis 17.00 Uhr    Oldenburg
Beratungsseminar für
Heimversorgung           20.04.05    16.00 bis 18.00 Uhr   Osnabrück

SACHSEN
Med. Kompressionsstrümpfe    18.06.05    09.00 bis 18.00 Uhr    Taucha
HM zur künstl. Ernährung    22.06.05    09.00 bis 17.00 Uhr    Taucha
Enterale Ernährung        14.06.05    14.00 bis 17.00 Uhr    Taucha
Inkontinenz Fragen/Antworten    15.06.05    14.00 bis 17.00 Uhr    Taucha

Eine Seminarbeschreibung zu den jeweiligen Seminaren finden Sie unter www.apoquick.de, Rubrik Seminare. Für Fragen oder Seminarbuchung wenden Sie sich bitte an Frau Wolfers, Tel. (02 03) 2 86 69-10.

...............................................

3. Antragstellung und Abrechnung über APOQUICK

Die von Ihnen eingereichten Genehmigungsanträge werden, vor Abgabe an die Krankenkassen, von uns auf folgende wichtige Angaben überprüft:

- Kostenträger abrechenbar über APOQUICK?
- Lesbarkeit der Patientendaten
- Angabe des beantragten Hilfsmittels mit PZN und Hilfsmittelnummer
- Korrekte Angabe des Festbetrages oder Vertragspreises
- Bei Produkten ohne Festbetrag oder Vertragspreis benötigen wir die Angabe
  Ihres Apothekeneinkaufspreises

Erst nach Überprüfung der oben aufgeführten Angaben, leiten wir Ihren Kostenvoranschlag weiter, damit eine Genehmigung seitens der Krankenkassen ohne Verzögerung erteilt werden kann. Nach Ausstellung der Dauergenehmigung durch den Kostenträger, erhalten Sie von uns die Nachlieferungsbelege, die Sie zur monatlichen Abrechnung benötigen.

WICHTIG
Aufgrund des Wechsels unseres Rechenzentrums zum 01.01.2005 können wir diese Leistungen ausschließlich für Mitgliedsapotheken erbringen, die uns eine Einverständniserklärung erteilt haben und somit die Grundlage für die Abrechnung gegeben ist, da ansonsten die Bearbeitung Ihrer Genehmigungsanträge von uns nicht mehr durchgeführt werden kann. Wenden Sie sich bitte an uns, wenn Sie noch keine Einverständniserklärung erteilt haben.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie bei der APOQUICK Abrechnung das richtige IK einsetzten. Für die Abrechnung der BEK Rezepte tragen Sie bitte das 33er IK (komplett 9-stellig) ein.

Bei falscher IK-Angabe ist eine Rezeptbearbeitung seitens des Rechenzentrums nicht möglich und die Rezepte müssen Ihnen unbearbeitet zurückgeschickt werden. Zudem benötigen wir für die Bedruckung der Nachlieferungsbelege das korrekte IK bereits auf den Antragsformularen.
Für nachfolgende Krankenkassen bearbeiten wir Ihre Antragstellung und Abrechnung:
- Barmer Ersatzkasse (BEK)
- Hanseatische Ersatzkasse (HEK)
- Innungskrankenkasse (IKK)
- Bundesknappschaft (BK)
- Bahn BKK
- Postbeamtenkrankenkasse (PBK) nur mit Genehmigung!
- LKK Nordrhein-Westfalen
- AOK Rheinland
- AOK Westfalen-Lippe

...............................................
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
...............................................

Pressespiegel - ausgewählte Marktinformationen



1. Krankenkassen
2. Industrie, Großhandel und Hersteller
3. Marktinformationen Home-Care


xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

1. Krankenkassen

...............................................

Entwurf für Festbeträge verschickt
Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben an die Verbände der Hilfsmittelbranche Festbetragsentwürfe verschickt. Stellungnahmen sind bis 29. Oktober abzugeben. Im Einzelnen handelt es sich um ein Gruppensystem zur Festsetzung von Festbeträgen für Einlagen sowie die Festbeträge für Einlagen und um Festbetragslisten für die Kompressionstherapie und Inkontinenzhilfen. Diese Listen finden Sie im Internet unter www.mtd.de auf der MTD-Homepage.

MDT-Instand 41. Woche / 2004

...............................................

Vier Mrd. Euro Überschuss erwartet
Das Bundesgesundheitsministerium erwartet bis zum Ende des Jahres einen Überschuss der Krankenkassen von vier Mrd. Euro.

MDT-Instand 41. Woche / 2004

...............................................


GKV: Verordnete Hilfsmittel im Apothekenmarkt
Nach einer aktuellen Erhebung der NDC Health GmbH & Co. KG/Waldems-Esch wurden im 12- Monats-Zeitraum August 2003 bis Juli 2004 auf Basisvon Herstellerabgabepreisen ca. 70 Prozent des Hilfsmittelmarktes (1,5 Mrd. Euro) in den öffentlichen Apotheken über GKV-Verordnungen abgerechnet. Von diesem Kuchen (1,053 Mrd. Euro) entfielen die drei größten Stücke auf die Segmente Diagnostika (39 %), Patientenpflege-/Hygienebedarf (22 %) und Verbandmittel/ Pflaster (20 %). Auf Platz vier folgte Infusions-, Transfusions- und Injektionszbehör (8 %). Mit deutlichem Abstand teilten sich die Bereiche Diätetika/ Sondentechnik (4 %), Katheter und Sonden (3 %), Inhalations- und Anästhesiebedarf (2 %) sowie Diagnostikainstrumente u. Therapiegeräte (1 %) den restlichen Hilfsmittelmarkt. Im Diagnostikabereich entfielen rund 96 % der Verordnungen auf Blutzuckertests, beim Patientenpflegebedarf 80 % auf Inkontinenz- und Stomaprodukte. Bei den Verbandmitteln ging es bei über 65 % aller GKV-Rezepte um spezielle Wundauflagen und Binden. 52 % des Verordnungsvolumens an Injektionsprodukten ware Pen-Nadeln bzw. Pens. (Mehr Zahlen dazu demnächst in MTD.)

MTD-Instand 44. Woche / 2004

...............................................

30 % der Ausgaben für Festbetragsprodukte Die Kassen wollen ab 2005 bundesweite Festbeträge für Sehhilfen, Hörhilfen, Inkontinenzhilfen, Hilfsmittel zur Kompressionstherapie und Stomaartikel. (An. d. Red.: Die Entwürfe finden Sie im Internet unter www.mtd.de.) Nach Kassenangaben machten die obenstehenden Produkte im Jahre 2003 1,56 Mrd. Euro bzw. knapp 30 Prozent der GKV-Ausgaben für Hilfsmittel aus.

MTD-Instand 43. Woche / 2004

...............................................

Kritik an geplanten Inkontinenz-Preisen
MTD-Instant 41. KW berichtete über die Festbetragsentwürfe der Kassen für Einlagen, Kompressionstherapie und Inkontinenzhilfen. Die Entwürfe stehen im Internet unter www.mtd.de. In einer Stellungnahme kritisierte der BVMed insbesondere die geplanten Festbeträge für Inkontinenzhilfen. In Einzelfällen sei eine Absenkung der Preise von bis zu 60 Prozent vorgesehen. Mit den geplanten Festbeträgen könnte das Versorgungsniveau von rund fünf Mio. Betroffenen nicht mehr gehalten werden, geschweige denn eine Beratungs- und Betreuungsleistung seitens derLeistungserbringer erfolgen. Ein Rollstuhlfahrer müsste beispielsweise selbst eine Urin-Katheterisierung vornehmen und künftig eine private Aufzahlung von über 200 Euro monatlich leisten. Der Industrieverband kritisierte weiter die geplante Zusammenführung von Einzelprodukten in einheitliche Preiskategorien, die jeglicher Versorgungspraxis widersprächen. Die künstliche und erzwungene Gruppeneinteilung höchst unterschiedlicher Produkte in gemeinsamen Untergruppen würde auch den Stellungnahmen der zuständigen medizinischen Fachgesellschaften widersprechen.

MTD-Instand 42. Woche / 2004

...............................................

Harsche Kritik am BVMed
Unterdessen hat der IKK-Bundesverband in ungewohnt scharfem Ton die Einwände des BVMed gegen die laufenden Festbetragsfestsetzungsverfahren zurückgewiesen. "Gegen besseres Wissen betreibt der BVMed hier Panikmache auf Kosten schwerstkranker Menschen. Eine derartige Vorgehensweise ist hochgradig unseriös und moralisch unverantwortlich. Anscheinend steht das Ziel der Gewinnsicherung für den Verband und seine Unternehmen ausschließlich im Fokus", so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des IKK-Bundesverbandes Gernot Kiefer. Richtig sei vielmehr, dass Versicherte auch nach der Festsetzung der Festbeträge mit maximal 10 Euro Zuzahlung für zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel im Monat belastet würden. Behauptungen, dass Versicherte bis zu 200 Euro zahlten müssten, um eine notwendige medizinische Versorgung zu erhalten, entbehrten jeder Grundlage, so Kiefer weiter.

MTD-Instand 42. Woche / 2004

...............................................

Betrug kostet die TK 20 Mio. Euro
Die Techniker Krankenkasse schätzt, dass sie der betrügerische Einsatz von Versichertenkarten jährlich 20 Mio. Euro kostet. Um den Missbrauch einzudämmen, wird die alte Karte sofort gesperrt, wenn eine neue ausgestellt wird.

MTD-Instand 42. Woche / 2004

...............................................

Entscheidungstermin für Festbeträge
Die Anhörung zu den geplanten bundesweiten Festbeträgen für Stomaartikel, Einlagen, Inkontinenzhilfsmittel, Hilfsmittel zur Kompressionstherapie, Stomaartikel, Hör- und Sehhilfen liefen am 29. Oktober aus. Am 2. Dezember wollen die GKVSpitzenverbände über die Festbeträge entscheiden, die dann ab 1. Januar 2005 gelten.

MTD-Instand 45. Woche / 2004

...............................................

Hilfsmittelversorgung ist schlechter geworden
Vor der RehaCare wies der Industrieverband Spectaris darauf hin, dass die Hilfsmittelversorgung durch das GMG schlechter geworden sei. Besonders durch den "Durchschnittspreis im unteren Preisdrittel" sei der GKV ein Freifahrtschein zur Preisdrückung an die Hand gegeben worden. Ein Abstellen auf den faktisch niedrigsten Preis bewirke nur eine kurzfristige Entlastung der Kassenbudgets. Mittel- und langfristig seien aber deutliche Mehrkosten zu erwarten, so Klaus-Dieter Hagen, Vorsitzender des Fachbereichs Reha-Hilfsmittel. Einen deutlichen Qualitätsverlust habe es z. B. auch bei der Versorgung mit Rollstühlen, Atemtherapiegeräten, Prothesen oder Bandagen gegeben. Spectaris fordert daher eine Einbeziehung von Qualitätskriterien und Dienstleistungen in die Hilfsmittelversorgung. Spectaris- Mitgliedsunternehmen erarbeiten deshalb zurzeit Qualitätsüberprüfungskriterien bzw. Herstellerempfehlungen und Standards, die die Produkt-, Dienstleistungs- und Ergebnisqualiät nachweisen.

MTD-Instand 45. Woche / 2004

...............................................

BIV kämpft gegen Festbetragsentwürfe
An mehreren Fronten verstärkt der BIV derzeit seine Aktivitäten, um die von den Spitzenverbänden der Krankenkassen vorgelegten Festbetragsentwürfe (wir berichteten) noch zu entschärfen. Zum einen präsentierte der BIV letzte Woche seine angekündigten Stellungnahmen gegen die Festbetragsentwürfe für Einlagen, Kompression und Inkontinenz. Darin macht er vor allem deutlich, dass die aktuellen Festbetragsvorschläge "in keinem Fall eine zuzahlungsfreie Versorgung der Patienten zulassen." Die Stellungnahmen inkl. Anlagen sind aktuell unter www.ot-forum.de (Aktuelles, BIVdirekt) abrufbar. Parallel zu den Aktivitäten auf verbandspolitischer Ebene hat der BIV zusammen mit BVMed, Deutschem Rollstuhl- Sportverband und der Deutschen Kontinenz Gesellschaft eine Info-Flyer-Aktion konzipiert. Darin wird den Patienten deutlich gemacht, dass ab Januar eine erhebliche Zuzahlung für die Versorgung mit Inkontinenzprodukten notwendig ist. Dem Flyer beigefügt ist eine vorbedruckte Postkarte an die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Helga Kühn-Mengel. Alle Mitgliedsbetriebe des BIV können die Flyer kostenlos beim BIV anfordern.

MTD-Instand 45. Woche / 2004

...............................................

Vertragsentwurf für enterale Ernährung
Mit einem laut Wertung eines Brancheninsiders "viele Überraschungen enthaltenden Vertragsentwurf" zur enteralen Ernährung wartet derzeit die AOK Niedersachsen auf. Bei der Vergütung unterscheidet die AOK zwischen Spezialnahrungen, die zu ihrem AEP ohne Aufschlag erstattet werden sollen und 5 Gruppen von Nahrungen, für die eine Vergütungseinheit je einem Wert pro 50 ml vorgesehen ist. Hochgerechnet auf die handelsüblichen 500-ml-Flaschen ergeben sich dabei folgende Circa-Preise mit entsprechenden Abschlägen gegenüber dem teuersten Anbieter: Diabetes ca. 5,20 Euro (ca. -7,6 %), Standard ohne Ballaststoffe 0,8 - 1,2 kcal/ml ca. 3 Euro (ca. - 23 %), Standard ohne Ballaststoffe über 1,2 kcal/ml ca. 4,20 Euro (ca. -28 %), Standard mit Ballaststoffen 0,8 - 1,2 kcal/ml ca. 3,50 Euro (ca. - 10 %) und Standard mit Ballaststoffen über 1,2 kcal/ml ca. 4,80 Euro (ca. - 18 %). Die für die Wirkeffizienz maßgeblichen Inhaltskomponenten und deren Verträglichkeit finden keine weitere Berücksichtigung. Nach Logik des Vertragskonstruktes wären alle Nahrungssubstrate demnach identisch bzw. wirkstoffgleich, was sicherlich nicht der Realität entspricht, wenn man die Nährstoffbasen und daraus resultierende Verträglichkeitsunterschiede gegenüberstellt. Bezogen auf bisherige AEP-Preise der bekannten Hersteller reduziert sich - würde der Vertragsentwurf Realität werden - der Abrechnungspreis für den Fachhandel von bisher AEP+10 % Aufschlag auf dann bis zu AEP -28,4 %. Selbst bei Auswahl des günstigsten Produktes würde sich die Vergütung auf AEP -13 % bei der gängigsten Produktgruppe Standard vermindern.

MTD-Instand 4. Woche / 2005

...............................................

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

2. Industrie, Großhandel und Hersteller

...............................................

Anzag baut Logistikzentrum
Der Pharmagroßhändler Andreae-Noris-Zahn AG baut für 15,4 Mio. Euro ein Logistikzentrum in Kavelstorf bei Rostock. Ab Frühjahr 2005 beliefern von dort aus 130 Mitarbeiter die Apotheken.

MTD-Redaktion 40. Woche 2004

...............................................
SMB mit konstantem Gewinn
Veröffentlicht wurde der Jahresabschluss 2003 der Sanitätshaus Müller-Betten GmbH & Co. KG in Engelskirchen. Weitere Filialen hat das 355 Mitarbeiter zählende Unternehmen in Ahlhorn, Chemnitz, Untertürkheim, München, Suhl, Potsdam und Hannover. Bekanntlich ist die gesamte Branche von Umsatzeinbrüchen betroffen, der Markt schrumpft. Diese Entwicklung ging auch an SMB nicht spurlos vorbei. Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr um über ein Viertel auf 35,23 Mio. Euro. Hauptsächlich dank Einsparungen bei den Aufwendungen für Personal und Material konnte der Jahresüberschuss nach Steuern mit 271.433 Euro nahezu gehalten werden. Weiter weist die Bilanz eine bessere Grundstruktur auf. So konnten z. B. die Verbindlichkeiten erheblich reduziert und die Guthaben erhöht werden.

MTD-Instand 45. Woche / 2004

...............................................

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

3. Marktinformationen Home-Care

...............................................

CDU will Hilfsmittel-Deregulierung
Die CDU stellte ein Konzept "Mehr Wachstum durch mehr Wettbewerb" vor (Internet: www.wirtschaftswachstum.cdu.de/docs/pdf/09_29_ 04_Mueller_Hildegard_Wachstum.pdf). Auf den Seiten 18 bis 23 geht es um das Gesundheitswesen. Bemängelt wird ein ungenügender Wettbewerb zwischen den Leistungserbringern, um Ressourcen zu nutzen. Für das Gesundheitswesen wird Marktöffnung und Wettbewerb gefordert. U. a. geht es um das einkommensunabhängige Prämienmodell und die Einschränkung der freien Arztwahl. Weiter meint die CDU, dass für "Hilfsmittel Deregulierung, gegebenenfalls Umregulierung geboten ist", um die Offenheit des Marktes zu garantieren.

MDT-Instand 41. Woche / 2004

...............................................

Europäische Leitlinie zur enteralen Ernährung
Die europäische Gesellschaft für Ernährungsmedizin ESPEN hat Mitte September in Lissabon eine Europäische Leitlinie zur enteralen Ernährung beschlossen. Die 74 Experten aus 19 europäischen Staaten haben sich für einen rechtzeitigen Start der künstlichen Ernährung bei alten Menschen ausgesprochen, um die Körperfunktionen und die Lebensqualität zu erhalten. So gelten - unabhängig von der Grunderkrankung - ein Bodymass-Index (BMI) von unter 20 kg/m² sowie Albuminwerte von unter 35 g/l als Indikator für die unverzügliche Intervention mit Trink- und Sondennahrung. "Leitlinien sind zwar rechtlich nicht bindend. Allerdings wird jeder Arzt in Streitfragen künftig medizinisch fundiert begründen müssen, warum er den empfohlenen Handlungskorridor verlassen hat", betonte der Erste Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), Prof. Dr. Herbert Lochs von Herbert Lochs von der Charité, der maßgeblich am Zustandekommen des europäischen Konsenses beteiligt war. Ein entgültiges Manuskript liegt derzeit noch nicht vor, doch stellt Prof. Dr. Lochs Original- Zitate zur Verfügung. Kontakt: Tel. 0 30/4 50 51 40 59; E-Mail: herbert.lochs@charite.de

MDT-Instand 41. Woche / 2004

...............................................


Vertriebskanäle Inkontinenzmarkt 1. Halbjahr
Das Marktforschungsinstitut IMS Health (Frankfurt/ Main) ist der Frage nachgegangen, wie sich der Inkontinenzmarkt außerhalb der Apotheke entwickelt. Konkret wurden die Absätze in Drogerie-, Verbraucher- und Discount-Märkten sowie dem Lebensmittel- Einzelhandel analysiert. Insgesamt konnten diese Vertriebswege um 24 Prozent auf 11,9 Mio. Euro zulegen - gegenüber dem 1. Halbjahr 2002 wurden die Erlöse sogar mehr als verdoppelt. Bei den Packungen ging es 2004 sogar um 30 Prozent aufwärts - Zeichen für einen Preisrückgang, in den Apotheken blieben die Preise dagegen konstant. Während der Umsatz in Apotheken zwischen Januar und Juni im Vergleich zu 2003 um 3 Prozent auf 138,3 Mio. Euro sank, ging es bei den Drogeriemärkten mit 6,5 Mio. Euro um 30 Prozent aufwärts. Es folgen Verbrauchermärkte (>800 qm) 3,9 Mio. (+18 %), Discounter 0,9 Mio. (+32 %) und LEH (<800 qm) 0,6 Mio. Euro (+7 %).

MTD-Instand 44. Woche / 2004

...............................................

DocMorris mit neuem Investor
Die Hamburger Wagniskapitalgesellschaft Dr. Neuhaus Techno Nord, der Frankfurter Investor 3i, das DocMorris-Management und weitere Investoren verkauften jeweils die Hälfte ihrer Anteile an der holländischen Versandapotheke an den britischen Finanzinvestor HgCapital, der nun 46 Prozent der Anteile besitzt. DocMorris wird 2004 einen Umsatz von 140 Mio. Euro machen, berichtete das Hamburger Abendblatt. 2006 soll das Unternehmen mit einem Umsatz von einer halben Mrd. Euro an die Börse gebracht werden.

MTD-Instand 43. Woche / 2004

...............................................

Inkontinenz-Infos im Internet
Die Deutsche Kontinenz-Gesellschaft e.V. (Kassel) ist im Internet nun unter der Adresse www.kontinenzgeselllschaft. de zu finden. Hier können Ärzte, Betroffene usw. Infos rund ums Thema Harn- und Stuhlinkontinenz abrufen. Zusammen mit dem Selbsthilfeverband Inkontinenz hat zudem die Paul Hartmann AG die Initiative Blasenschwäche gegründet und eine Online-Plattform unter www.initiative-blasenschwaeche.de lanciert.

MTD-Instand 48. Woche / 2004

...............................................

BVMed zu den neuen Festbeträgen für Hilfsmittel: Erleichterung bei ableitender Inkontinenz, Enttauschung bei Stoma.

BVMed Pressebricht
www. bvmed.de/presse/pressearchiv_2004/

...............................................

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
...............................................


APOQUICK Dienstleistungs GmbH
Philosophenweg 17c
47051 Duisburg

Telefon:   (02 03) 2 86 69-0
Fax:       (02 03) 2 86 69-20
www.apoquick.de
zentrale@apoquick.de

Geschäftsführer :
Herr Wilfried Barth

Registergericht: Duisburg
Nummer: HRB 9262
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE119551757
Steuernummer: 109/5963/0984

Haftungshinweis:
Wir können keine Haftung für die inhaltliche, gestalterische und informative Richtigkeit übernehmen.


xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

..................................................