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Aktuelle Informationen für unsere Mitglieder


1. Übersicht: Aufgabengebiete und Telefonliste der APOQUICK - Mitarbeiter


2. Internetauftritt
   

3. Wichtige Informationen zur Antragstellung


4. APOQUICK-DIREKT - Onlinebestellung


5. Venenmessaktion


6. Care Concept


7. Hilfsmittelseminare 2. Halbjahr 2005


8. Beratungsangebot für Mitglieder


9. PGL - das kompakte Nachschlagewerk für verordnungsfähige Hilfs- und Pflegehilfsmittel


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Pressespiegel - ausgewählte Marktinformationen


1. Krankenkassen
2. Industrie, Großhandel und Hersteller
3. Marktinformationen Home-Care


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1. Übersicht: Aufgabengebiete und Telefonliste APOQUICK - Mitarbeiter
Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen gerne für alle Fragen zur Verfügung.


Funktion / Aufgabengebiet     Name des Mitarbeiters     Telefon-/Faxnummer

Auftragsbearbeitung         Frau Stephanie Kottig     Tel. (0 25 71) 9 15 80-13

Produktberatung            Frau Ingrid Angelbeck     Tel. (0 25 71) 9 15 80-16
                   Herr Konstantin Buller     Tel. (0 25 71) 9 15 80-22
                               Fax  (0 25 71) 9 15 80-20


Außendienst             Frau Sidika Dikbas     Mobil 0172-5258268
Mitgliederberatung                    Tel. (02 03) 2 86 69-12
                               Fax  (02 03) 2 86 69-21


Buchhaltung              Frau Anja Weissenberg     Tel. (02 03) 2 86 69-18
                               Fax  (02 03) 2 86 69-21


Krankenkassenabwicklung     Frau Ursula Witzel     Tel. (02 03) 2 86 69-16
                   Frau Gerda Rother     Tel. (02 03) 2 86 69-15
                   Frau Silvia Bothen     Tel. (02 03) 2 86 69-19
                  Frau Iris Koß        Tel. (02 03) 2 86 69-11
                               Fax  (02 03) 2 86 69-20


Leitung Pflegeservice         Frau Barbara Teichmann     Mobil 0173-5451530
Apothekenberatung                     Tel. (02 03) 2 86 69-12
Key-Account                         Fax  (02 03) 2 86 69-21



Patientenverwaltung         Frau Tatjana Rakowski     Tel. (0 25 71) 9 15 80-11
Eigengeschäft             Frau Ute Beckmann     Tel. (0 25 71) 9 15 80-12
Fax  (0 25 71) 9 15 80-20


Pflegeteam               Frau Petra Blizniuk     Mobil 0172-5240815
Patienten-/Heimversorgung     Frau Andrea Stock     Mobil 0173-7899999
                   Frau Martina Klöpper     Mobil 0174-3140550
                               Fax (0 25 71) 9 15 80-20


Sekretariat             Frau Andrea Wolfers     Tel. (02 03) 2 86 69-10
Fax  (02 03) 2 86 69-21


Vertriebsinnendienst         Frau Sylvia Rydsy     Tel. (02 03) 2 86 69-13
Verkaufsförderung                     Fax  (02 03) 2 86 69-21
Seminarverwaltung


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2. Internetauftritt - www.apoquick.de
Wir möchten alle Mitglieder der APOQUICK einladen, unsere Homepage zu besuchen, da Sie hier einen umfassenden Überblick unserer Dienstleistungen erhalten. Für den Login müssen Sie nur Ihre Mitgliedsnummer eingeben und das Passwort "QUICK".

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3. Wichtige Informationen zur Antragstellung
Für die Antragstellung bitten wir dringend um Eintragung nachfolgender Punkte:
- Pharmazentralnummer
- Hilfsmittelnummer
- Monatsbedarf nach Packungsgröße

Bitte achten Sie bei der Antragstellung darauf, dass Sie das aktuelle Antragsformular benutzen, da das alte Formular für das Genehmigungsverfahren nicht mehr verwendet werden kann. Das neue Antragsformular senden wir Ihnen auf Anfrage gerne noch einmal zu.

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4. APOQUICK-DIREKT - Onlinebestellung
Viele von Ihnen kennen bereits unsere Einkaufskonditionen - APOQUICK-DIREKT. In Kürze haben Sie die Möglichkeit, ganz bequem auf elektronischem Weg eine Bestellung an uns zu senden. Die technischen Voraussetzungen hierzu laufen auf Hochtouren! Genauere Informationen teilen wir Ihnen gesondert mit.

Um diese Online-Funktion nutzen zu können, müssen Sie die APOQUICK-DIREKT Konditionen in Ihrem System eingespielt haben und sich vorab bei uns registrieren lassen.

Interessierte Apotheken können sich gerne vorab bei Herrn Konstantin Buller telefonisch unter Tel. (0 25 71) 9 15 80-22 vormerken lassen.

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5. Venenmessaktionen
Mit uns können Sie Ihre individuellen "Venen-Aktionstage" planen. Mitglieder, die ihre Aktionswoche flexibel gestalten können, erhalten von uns ein besonders günstiges Angebot.

Reservierungen für nachfolgende Aktionszeiträume sind noch möglich:

Kalenderwoche    Zeitraum                Nettopreis
40            03.10. - 08.10.2005        55,00 € Sonderpreis
41            10.10. - 15.10.2005        55,00 € Sonderpreis
42            17.10. - 22.10.2005        80,00 €
43            24.10. - 29.10.2005        80,00 €
44            31.10. - 05.11.2005         80,00 €
45            07.11. - 12.11.2005         80,00 €
46            14.11. - 19.11.2005         80,00 €
47            21.11. - 26.11.2005         80,00 €
48            28.11. - 03.12.2005         55,00 € Sonderangebot
49            05.12. - 10.12.2005         35,00 € Schnupperangebot
50            12.12. - 17.12.2005         35,00 € Schnupperangebot

Für Fragen zu Venenmessaktionen bzw. Reservierungen setzen sich bitte mit Frau Rydsy, Telefon (02 03) 2 86 69-13, in Verbindung.

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6. Care Concept - Aktive Unterstützung für Ihre Altenheime durch unser Pflegeteam
Wir wenden uns an Mitglieder, die Ihre Betreuung und Beratung von Alten- und Altenpflegeheimen ausbauen möchten. Auf der Grundlage von Versorgungsverträgen für Heime bietet sich eine Erweiterung, über die Arzneimittelversorgung hinaus, für die Apotheke an.

Über unser "Care Concept" besteht die Möglichkeit, unser examiniertes Pflegepersonal für Ihre Altenheimkontakte zu nutzen. Unser Pflegeteam steht Ihnen für folgende intensive pflegerischen Versorgungsbereiche zur Seite:

- Versorgung der oralen und enteralen Ernährung
- Stomaversorgung
- Wundversorgung

Dieses Versorgungsangebot umfasst sowohl die qualifizierte Patientenversorgung, einschließlich der Erstversorgung sowie Produkteinstellungen und Dokumentationshilfen. Durch Fachgespräche mit der Heim- und/oder Pflegedienstleitung ist unser geschultes Personal in der Lage, ein individuelles Betreuungskonzept gemeinsam mit Ihnen zu erarbeiten.

Der Nutzen für das Heim liegt also nicht nur in einer ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung, die Sie als Fachmann bieten, sondern erstreckt sich darüber hinaus auf pflegerische Maßnahmen, die Sie als Apotheke in Verbindung mit dem Care Concept abdecken können.

Natürlich stehen wir Ihnen bei der Umsetzung und der Unterbreitung eines individuellen Angebotes für Ihr Heim gerne persönlich zur Verfügung.

In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf unser neues Beratungsseminar "Heimversorgung" hinweisen.

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7. Hilfsmittelseminare 2. Halbjahr 2005 - NORDRHEIN

VdaK Zertifizierungsseminare           Datum        Zeit            Ort
Med. Kompressionsstrümpfe              28.09.05    09:00 - 18:00    Köln
Med. Kompressionsstrümpfe           06.10.05    09:00 - 18:00    Köln
Med. Kompressionsstrümpfe               26.10.05    09:00 - 18:00    Duisburg
Med. Kompressionsstrümpfe               23.11.05    09:00 - 18:00    Neuss

Fachseminare
Fachseminar Enterale Ernährung        02.11.05    09:30 - 17:00    Duisburg
Dekubitus, -entstehung,
-prophylaxe und -therapie            25.08.05    14:00 - 18:00    Duisburg
Alltagshilfen zur Krankenpflege         31.08.05    14:00 - 18:00    Duisburg
Wundmanagement                      29.09.05    15:00 - 17:30    Duisburg
Inkontinenzberatung in der Apotheke       14.09.05    15:00 - 17:30    Duisburg
Inkontinenzberatung in der Apotheke       21.09.05    15:00 - 17:30    Duisburg

Praxisseminare
Praxisseminar Enterale Ernährung        09.11.05    14:00 - 17:00    Köln
Praxisseminar Enterale Ernährung         23.11.05    14:00 - 17:00    Duisburg
Inkontinenz - Fragen und Antworten        07.09.05    14:00 - 17:00    Duisburg
Inkontinenz - Fragen und Antworten         16.11.05    14:00 - 17:00    Köln
Beratungsseminar "Heimversorgung"  neu     28.09.05    13:00 - 16:30    Duisburg
13:00-14:00 Uhr
Mittagessen




Hilfsmittelseminare 2. Halbjahr 2005 - WESTFALEN

VdaK Zertifizierungsseminar           Datum        Zeit            Ort
Med. Kompressionsstrümpfe             03.11.05    09:00 - 18:00    Greven

Fachseminare
Fachseminar Enterale Ernährung        09.11.05    14:00 - 17:30    Greven
Inkontinenzberatung in der Apotheke       28.09.05    15:00 - 17:30    Greven

Praxisseminare
Praxisseminar Enterale Ernährung        21.09.05    14:00 - 17:00    Greven
Praxisseminar Enterale Ernährung        07.12.05    14:00 - 17:00    Greven
Inkontinenz - Fragen und Antworten        31.08.05    14:00 - 17:00    Greven
Inkontinenz - Fragen und Antworten      14.09.05    14:00 - 17:00    Greven
Beratungsseminar "Heimversorgung"  neu     16.11.05    13:00 - 16:30    Osnabrück
                               13:00-14:00 Uhr
                               Mittagessen


Hilfsmittelseminare 2. Halbjahr 2005 2. Halbjahr 2005 - Niedersachsen

VdaK Zertifizierungsseminare           Datum        Zeit            Ort
Med. Kompressionsstrümpfe             19.10.05    09:00 - 18:00    Oldenburg
Med. Kompressionsstrümpfe           24.11.05    09:00 - 18:00    Oldenburg

Fachseminar
Fachseminar Enterale Ernährung        14.09.05    14:00 - 17:30    Oldenburg

Praxisseminare
Praxisseminar Enterale Ernährung         28.09.05    14:00 - 17:00    Oldenburg
Inkontinenz - Fragen und Antworten      14.12.05    14:00 - 17:00    Oldenburg
Beratungsseminar "Heimversorgung"  neu     16.11.05    13:00 - 16:30    Osnabrück
13:00-14:00 Uhr
Mittagessen


Hilfsmittelseminare 2. Halbjahr 2005 - Sachsen

VdaK Zertifizierungsseminar           Datum        Zeit            Ort
Med. Kompressionsstrümpfe            05.10.05    09:00 - 18:00    Taucha

Fachseminar
Fachseminar Enterale Ernährung        23.11.05    14:00 - 17:30    Taucha

Praxisseminare
Praxisseminar Enterale Ernährung        30.11.05    14:00 - 17:00    Taucha
Inkontinenz - Fragen und Antworten      29.11.05    14:00 - 17:00    Taucha

Eine Seminarbeschreibung zu den jeweiligen Seminaren finden Sie unter www.apoquick.de, Rubrik Seminare. Für Fragen oder Seminarbuchung wenden Sie sich bitte an Frau Rydsy, Tel. (02 03) 2 86 69-13.

8. Einweisungsseminar "Kleiner Kreis" für Mitglieder
Mit diesem Seminar wenden wir uns an Apothekenmitarbeiter, die ihre Kenntnisse im Hilfsmittelbereich weiter ausbauen möchten. Hierfür bieten wir Ihnen unsere empfehlenswertes Einweisungsseminar "Kleiner Kreis" an. Es beinhaltet Fragen der unterschiedlichen Versorgungsbereiche im Hilfsmittelmarkt, Möglichkeiten der günstigen Beschaffung, Abrechnungs- und Genehmigungsverfahren sowie der Abwicklung mit den Krankenkassen, (siehe auch Seminarbeschreibung). Auf Wunsch bieten wir auch Termine für Einzel- gespräche an. Zwecks Terminabsprache wenden Sie sich bitte an Frau Bothen, Telefonnummer (02 03) 2 86 69-19.


Termine NORDRHEIN:

Mittwoch,     13.07.2005
Mittwoch,     20.07.2005
Mittwoch,     03.08.2005
Donnerstag,    08.09.2005
Donnerstag,    15.09.2005
Dienstag,    20.09.2005
Dienstag,    27.09.2005
Mittwoch,     05.10.2005
Mittwoch,     12.10.2005
Mittwoch,     19.10.2005
Mittwoch,    26.10.2005
Donnerstag,    03.11.2005
Mittwoch,     09.11.2005
Donnerstag,    17.11.2005
Dienstag,    22.11.2005

Die Einweisungsseminare finden in der Geschäftsstelle Duisburg, jeweils ab
14:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr, statt.


Termine WESTFALEN:

Mittwoch, 21.09.2005
Mittwoch, 19.10.2005
Mittwoch, 23.11.2005

Die Einweisungsseminare finden in der Geschäftsstelle Greven, jeweils ab
14:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr, statt.


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9. GPL - das kompakte Nachschlagewerk für verordnungsfähige Hilfs- und Pflegehilfsmittel

Neu im MTD-Verlag: Gesundheits-Produkte-Lexikon für verordnungsfähige Hilfs- und Pflegehilfsmittel
Das kompakte, rund 1.500 Seiten starke Nachschlagewerk ist für alle Leistungserbringer, Verordner und Kostenträger im Hilfsmittel- und Pflegehilfsmittelbereich nützlich. Die Produkte sind darin nach Produkthaupt- und Untergruppen übersichtlich alphabetisch gelistet.

Produktbeschreibung, Indikationen, Herstellername, Lieferumfang, Artikelnummer, Hilfsmittelpositions- und Pharmazentralnummern erschließen sich auf einen Blick. Ein ausführliches Lieferantenverzeichnis findet sich am Ende des Kompendiums.

GPL hilft besonders auch Neueinsteigern und Auszubildenden, sich in dem komplexen Thema "Hilfsmittel" schneller zurecht zu finden.

Das "GPL" ist ab sofort lieferbar zum Preis von 46,50 € inkl. Porto und MwSt. Weitere Infos und Bestellung: unter www.mtd.de / hinter dem Button Bestellservice/GPL oder beim MTD Verlag GmbH, Schomburger Straße 11, 88279 Amtzell, e-Mail: mdt.verlag@t-online.de




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1. Krankenkassen

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Festbetrag schließt unteres Preisdrittel aus
Am 15. Februar fand in Berlin eine BVMed-Veranstaltung zu den GMG-Auswirkungen auf den Hilfsmittelmarkt statt. Dr. Ulrich Orlowski, Leiter Unterabteilung Krankenversicherung im Bundesgesundheitsministerium, betonte, dass mit Einzelvereinbarungen kein allgemeingültiges unteres Preisdrittel gebildet werden darf, sofern Festbeträge existieren. Orlowski stellte weiter klar, dass der Nachweis der Funktionstauglichkeit und des therapeutischen Nutzens durch die CE-Kennzeichnung gegeben ist. Eine erneute Prüfung durch die Krankenkassen für die Produktaufnahme ins Hilfsmittelverzeichnis sei deshalb nicht notwendig. Ein therapeutischer Nutzen müsse und könne auch nicht durch klinische Prüfungen nachgewiesen werden, wenn ein Hilfsmittel zum bloßen Behinderungsausgleich diene. Ebenfalls nicht erforderlich für Aufnahmen ins HMV sei eine positiver Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses, so Orlowski. Dass Einzelverträge auch dann weiter gültig sind, wenn sie über dem unteren Preisdrittel aller Verträge liegen, machte Carla Grienberger von der IKK deutlich. Verträge seien einzuhalten. Bekanntlich wurden die ableitenden Inkontinenzprodukte bisher von der Festbetragsregelung ausgenommen. Der Grund liege in ungenauen Gruppenbildungen, so Grienberger. Deshalb werde in Kürze eine neue Anhörung über die Festbetragsgruppen anlaufen.
MTD-Instant 8. Woche 2005

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Hydrokolloidverbände als Sprechstundenbedarf Die KV Niedersachsen und die Landesverbände der Krankenkassen haben eine Vereinbarung über die Verordnung von Sprechstundenbedarf geschlossen, die seit 1. Januar 2005 in Kraft ist. Darin sind auch Hydrokolloidverbände als Sprechstundenbedarf aufgeführt (im Internet unter: www.lavnds. de/aktuelles/sprechstdbedarf.pdf).
MTD-Instant 10. Woche 2005

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Enterale Ernährung: Verbände kritisieren G-BA
Am 7. März wandten sich Diätverband, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie und BVMed bei einer gemeinsamen Pressekonferenz gegen den restriktiven Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur enteralen Ernährung. Sie forderten das Gesundheitsministerium auf, den Beschluss erneut zu beanstanden. Die wichtigsten Begründungen der Verbände: 1. Mit der 40-seitigen Verordnungsanleitung ist ein bürokratisches Monstrumstatt einer Entscheidungshilfe geschaffen worden. 2. Enterale Ernährung soll nur noch bei vier Krankheiten generell erlaubt sein. Bei weiteren 23 Erkrankungen werde sie entweder ganz gestrichen oder sei an Voraussetzungen geknüpft. 3. Krankheitsbedingte Mangel- und Unterernährung soll kein Verordnungsgrund mehr sein. Betroffen seien vor allem Krebspatienten und Menschen mit neurologischen Grunderkrankungen oder schweren Stoffwechselstörungen. 4. Dem G-BA wird auch vorgeworfen, dass er die Ausschlüsse mit fehlenden Nachweisen zum therapeutischen Nutzen begründet. Die Diätverordnung verbiete sogar therapeutische Wirkungen. Betont wurde von den Verbänden, dass sie bereits im April letzten Jahres einen konkreten Lösungsvorschlag eingebracht hätten, der ein Therapie-Stufenschema mit Verordnungskriterien für den Arzt vorsehe.
MTD-Instant 11. Woche 2005

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Weitere Kritik an Sondennahrungs-Entwurf
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), der die Interessen von rund 4.000 privaten Pflegeeinrichtungen vertritt, hat sich der Kritik an der Vorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses zur enteralen Ernährung
angeschlossen. Sollte er umgesetzt werden, müsste ein Großteil der betroffenen Pflegeheim-Bewohner die Sondennahrung künftig selber zahlen. "Wegen der erheblichen Kosten würde dies dazu führen, dass die Heimentgelte in diesen Fällen deutlich steigen würden und für viele nur der Gang zum Sozialamt bliebe", so Geschäftsführer Herbert Mauel. Der Verband fordert, dass enterale Ernährung mit Sondennahrung allgemein indiziert ist, wenn ein Patient eine behandlungsbedürftige Mangelernährung bzw. Untergewicht hat seine Ernährung auf normalem Wege nicht sichergestellt werden könne.
MTD-Instant 11. Woche 2005

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Verbändeprotest gegen GBA-Beschluss
Gegen die Streichung von künstlicher Ernährung für schwer kranke Kassenpatienten durch den Gemeinsamen Bundesausschuss GBA (s. MTDialog 4/05) haben sich am 13. April eine Reihe von Patientenorganisationen, darunter die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Parkinson Vereinigung und die Eltern mit neurologisch kranken und behinderten Kindern e.V. ausgesprochen. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, den GBA-Beschluss erneut zu kippen. Nach Dr. Ekkehard Bahlo, Vorstandsmitglied von Recht auf Essen und Leben e.V. sind die Hauptbetroffenen Krebspatienten, neurologisch kranke Menschen, Patienten mit lebensbedrohenden Stoffwechselstörungen sowie Kranke mit schwerer Herzinsuffizienz, chronischen Lungen- oder Nierenleiden und Leberzirrhose nach einer Hepatitis- C-Infektion und Patienten, die an angeborenen Stoffwechselkrankheiten leiden. Rechtsanwalt Rainer Schütze von der Dortmunder Kanzlei Schütze & Hartmann meinte, dass die geplanten Änderungen gegen die gesetzliche Ermächtigung des Bundesausschusses verstoßen würden, in der Praxis nicht umzusetzen seien und eine unethische Ungleichbehandlung bedeuten würden. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin, Professor Dr. Berthold Koletzko, wies darauf hin, dass ein befriedigender Ernährungsstatus die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist. Professor Dr. Eberhard Mönch von der Deutschen Interessengemeinschaft Phenylketonurie und verwandte angeborene Stoffwechselstörungen e.V. kritisierte die Herausnahme insbesondere von Aminosäurenmischungen mit Fett aus der GKV-Erstattung. Dabei handele es sich um lebensnotwendige Spezialnahrung für betroffene Säuglinge.
MTD-Instant 11. Woche 2005

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BMGS: Anspruch auf Sondennahrung bleibt
In die derzeit sehr stark emotional geführte Diskussion um die Entscheidung des GBA zur künstlichen Ernährung (s. vorige Meldung) hat sich letzte Woche auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eingeschaltet. Interessant ist ihr Statement im Vorfeld der endgültigen Entscheidung des BMGS zum aktuellen Beschluss des GBA vor allem deshalb, weil ihr Ministerium in der Vergangenheit bereits zwei Mal die Beschlüsse des GBA zur enteralen Ernährung gekippt hat. Die Ministerin stellte klar, dass die vom GBA zu erlassende Richtlinie die Verordnungsfähigkeit von enteraler Ernährung in der ambulanten (vertragsärztlichen Versorgung), nicht aber die Versorgung mit enteraler Ernährung im Krankenhaus berühre. Wörtlich sagte die Ministerin: "Die enterale Ernährung ist und bleibt Leistung in der gesetzlichen Krankenversicherung. (...) Die Patientinnen und Patienten können darauf vertrauen, dass auch künftig Sondennahrung, die notwendig ist, in guter Qualität zur Verfügung steht."
MTD-Instant 11. Woche 2005

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Kassen wollen gegen Mehrwertsteuer klagen
Der IKK Bundesverband beklagte am 15. März 2005 die Erhöhung der Mehrwertsteuer von sieben auf 16 Prozent für Sondennahrung durch die Finanzbehörden. Betroffen sind 120.000 Patienten in Deutschland. Dr. Brigitte Wutschel-Monka, Vorstandsvorsitzende der IKK Nordrhein, meinte wörtlich, was auch im Hinblick auf die aktuelle Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses interessant ist:
"Patienten, die Sondennahrung erhalten, können keine feste Nahrung aufnehmen. Weder bevorzugen sie flüssige Nahrung, noch betrachten sie diese als Genussmittel - sie haben einfach keine andere Wahl." Und für die Krankenkassen würde es um jährliche Mehrkosten in Höhe von 45 Mio. Euro gehen. Deshalb würde die IKK gemeinsam mit anderen Kassen die Gerichte anrufen, um eine Grundsatzentscheidung zu erreichen.
MTD-Instant 12. Woche 2005

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BIV wehrt sich gegen Vorwürfe
MTD-Instant 11. KW berichtete von harten Angriffen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im Rahmen der sog. "wirtschaftlichen Zuzahlungen" für Festbetrags-Hilfsmittel. Die Verbraucherschützer rechneten vor, dass die Hilfsmittel wegen der Aufzahlungen teilweise erheblich teurer wurden als vor dem 1. Januar 2005. In einer Stellungnahme wies der BIV die Vorwürfe am 15. März zurück: 1. Nicht die Sanitätshäuser hätten die Preise erhöht, sondern die Kassen hätten die Preise abgesenkt. 2. Festbeträge bilden ein Erstattungsniveau ab und seien deshalb nur relevant im Verhältnis zwischen den Krankenkassen und ihren Versicherten. Wolle ein Kasse für ihre Versicherten definitive Preise, müsste sie Verträge abschließen. 3. Im Vorfeld der Festsetzung der Festbeträge hätten die Verbände darauf hingewiesen, dass eine aufzahlungsfreie Versorgung nicht möglich sei. 4. Die Krankenkassen hätten einen Versorgungsauftrag mit allen notwendigen Hilfsmitteln. Auch das Bundesverfassungsgericht habe deshalb gefordert, dass Festbeträge so festzusetzen sind, dass eine zuzahlungsfreie Versorgung gewährleistet ist. Die Bereitstellung nur eines aufzahlungsfreien Hilfsmittels zur Grundversorgung, wie dies teilweise gefordert werde, entspreche nicht dem gesetzlichen Auftrag der Krankenkassen. Es gehe nicht um eine Grundversorgung, sondern um das medizinisch Notwendige mit den erforderlichen Produkten. Sanitätshäuser seien nicht dazu da, eine Mangelversorgung zu verschleiern. Fazit des BIVs: Entweder sollten die Kassen die Festbeträge gemäß dem Versorgungsauftrag festsetzen oder zu Vertragslösungen zurückfinden.
MTD-Instant 12. Woche 2005

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Auch die Branche machte Fehler
BIV-Präsident Hans Udo Kersting verteidigte nochmals die Aufzahlungsempfehlungen als wirtschaftlich dringend erforderlich. Dagegen hatte er bei einer fairen Preisfindung grundsätzlich nichts gegen bundesweite, einheitliche Festbeträge einzuwenden. Kersting freute sich, dass bei der Frage der Zuzahlungen eine selten vorhandene Einigkeit in der Branche vorliege. Über 90 Prozent der Sanitätshäuser würden Zuzahlungen verlangen. Durchgesetzt hätten sie sich vor allem bei Kompressions- und Einlagenversorgungen. Schwieriger sei es dagegen bei Inkontinenz-Hilfsmitteln und fast nicht möglich bei Stoma-Versorgungen. Im Hinblick auf die Preisentwicklung für Hilfsmittel gab er aber auch der Branche eine Teilschuld. So hätten sich die Quersubventionierungen der Vergangenheit als Irrweg erwiesen. Mit Blick auf die Sanitätshaus-Gruppen kritisierte er zudem Vertragsabschlüsse um jeden Preis. Dringend appellierte er, darauf zu achten, dass bei neuen Verträgen keine Klausel aufgenommen wird, nach der künftige Festbeträge automatisch zu Vertragspreisen werden. Dadurch seien Zuzahlungen
nicht mehr möglich.
MTD-Instant 15. Woche 2005

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950 Mrd. Euro Defizit für Pflegeversicherung?
Im Auftrag der vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall geförderten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft verfasste der Freiburger Finanzwissenschaftler Prof. Bernd Raffelhüschen eine Studie zur finanziellen Zukunft der Pflegeversicherung. Er kam zum Ergebnis, dass sie bis 2050 ein Defizit von 700 Mrd. Euro haben wird. Wenn weitere Leistungen aufgenommen werden, wie z. B. für Demenzkranke, könnte sich sogar ein Defizit von 950 Mrd. Euro anhäufen. Soweit wird es aber wohl nicht kommen, da die Studie von keinen Reformen ausgeht. Die stehen aber bei allen Parteien auf der Fahne.
MTD-Instant 15. Woche 2005

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Noch alles offen bei Sondennahrung
MTDialog 4/05 berichtet über den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Einschränkung der Verordnungsfähigkeit von enteraler Ernährung. Rückmeldungen von Lesern zeigten nun eine gewisse Verunsicherung. Deshalb zur Verdeutlichung: Der Beschluss des G-BA mit seinen Restriktionen steht wie in MTDialog beschrieben. Allerdings hat das Gesundheitsministerium die Möglichkeit, innerhalb einer Frist diesen Beschluss zu kippen. Erst wenn diese Frist verstrichen ist und das Ministerium sich nicht äußerte, ist der Beschluss rechtswirksam. Stichtag dazu ist der 1. Mai. Das Ministerium kippte bereits zwei Mal entsprechende Beschlüsse des damaligen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen. Auch zum aktuellen Beschluss gibt es zahlreiche und vor allem ernstzunehmende Stellungnahmen, die auf die Gefahren für die Patientenversorgung hinweisen. So ist es durchaus möglich, dass das Ministerium zum dritten Mal ein Veto ausspricht.
MTD-Instant 15. Woche 2005

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GEK mit Vereinbarung mit Zur Rose
Die Gmünder Ersatzkasse schloss mit der Zur Rose Versandapotheke/Halle einen Vertrag zur Belieferung der 1,3 Mio. GEK-Versicherten mit rezeptpflichtigen und freiverkäuflichen Medikamenten.
MTD-Instant 15. Woche 2005

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BEK will Modifikationen
Derzeit verhandelt die Barmer Ersatzkasse mit den Vertragspartnern über Vertragsänderungen. Dabei geht es um die Pauschalen. Für Badewannenlifter soll es anstelle der dreijährigen Pauschale eine Erstpauschale für das erste Jahr und dann eine Folgepauschale für jeweils ein Jahr geben. Multifunktionsrollstühle sollen ebenfalls pauschaliert werden. Bei der Höhe wird differenziert zwischen neurologischen Versorgungen mit Pelotten und Abduktionskeil sowie geriatrischer Versorgung ohne Pelotten und Abduktionskeil. Bei Treppensteigern und Treppenraupen ist eine Staffelpauschale für eine dreimonatige Probezeit und den anschließenden Gewährleistungszeitraum vorgesehen. Einheitlich und gleich hoch sollen die Pauschalen für Delta- Gehräder und Rollatoren werden. Bei der Schlafapnoe sollen bisher unterschiedliche Pauschalen durch eine Jahrespauschale ersetzt werden. Eine zusätzliche Jahrespauschale soll es für die intermittierende Beatmung geben.
MTD-Instant 16. Woche 2005

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Pflegehilfsmittel nur in Ausnahmefällen
Die Kostenübernahme von Hilfsmitteln durch die Pflegekassen ist nur in Ausnahmefällen möglich. Darauf verweist das Bundesversicherungsamt in einem Schreiben an alle bundesunmittelbare Pflegekassen (Ersatzkassen). Zwar bestünde grundsätzlich ein Anspruch auf Pflegehilfsmittel, die Leistungspflicht der Krankenkassen sei aber vorrangig. Pflegehilfsmittel zu Lasten der Pflegeversicherung seien nur möglich, wenn sie ausschließlich der Pflege dienen. Dabei beruft sich das BVA auf ein Urteil des Bundessozialgerichts vom 22. Juli 2004 (Az.: B3 KR 5/03 R), wonach ein solcher Ausnahmefall nur bei schwerster körperlicher oder geistiger Funktionsstörung ohne Selbstbestimmungsmöglichkeit möglich ist. So könnten z. B. Beatmungsgeräte und Ernährungspumpen in keinem Fall von der Pflegeversicherung getragen werden, postulierte das BVA und forderte die Kassen ultimativ auf, entsprechend zu verfahren.
MTD-Instant 19. Woche 2005

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HSC ohne Stoma-Aufzahlung
In der aktuellen Kundenzeitschrift "Wendepunkt" der HSC/Med-Gruppe in Hamburg steht ein Artikel "Wirtschaftliche Aufzahlung für Stomahilfsmittel -  nicht bei uns!" Wörtlich führt der Autor Norbert Bertram aus: "Sollte das Unternehmen, von dem Sie derzeit mit Stomaartikeln versorgt werden, von Ihnen eine zusätzliche private Aufzahlung verlangen, sprechen Sie uns an. Als starker Leistungserbringer im Bereich Homecare - ambulante Beratung, Betreuung, Belieferung - versorgen die Mitglieder der HSC/Med-Gruppe Sie bis auf Widerruf ohne wirtschaftliche Aufzahlungen mit Stomahilfsmitteln!"
MTD-Instant 19. Woche 2005

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DKV zahlt Rollatoren auf freiwilliger Basis
MTD-Instant 17. KW berichtete, dass die DKV im Rahmen der Krankenversicherung keine Rollatoren mehr bezahlen würde. Die DKV teilte der Redaktion nun mit, dass diese Aussage falsch sei. Wörtlich schreibt die DKV: "Die DKV zahlt Rollatoren im Rahmen der Krankenversicherung bei medizinischer Notwendigkeit auch weiterhin auf freiwilliger Basis. Eine Kostenübernahme für Rollatoren aus dem Bereich der Pflegeversicherung ist davon unberührt." In welchem Prozentbereich diese freiwillige Kostenübernahme bezüglich der Gesamtzahl Anträge stattfindet, teilte die DKV nicht mit.
MTD-Instant 19. Woche 2005

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Ausgabenplus bei EMS ruft AOK auf den Plan
Nach Angaben der AOK Hessen beobachtet man in der PG 09 (Elektrostimulations-eräte) eine Verlagerung der Mengen- und Ausgabenentwicklung von TENS- zu EMS-Geräten. Dabei gehe der Trend "eindeutig hin zum Bereich der höherpreisigen EMS- /Kombigeräte, die sowohl für die Muskelstimulation als auch die Schmerztherapie genutzt werden könnten." Aus diesem Grund klärt die AOK Hessen derzeit mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) die Indikationen für die Bereitstellung dieser Geräte.
MTD-Instand 21. Woche 2005

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Hilfsmittelausgaben in der PKV
Nach Angaben des Verbandes der privaten Krankenversicherung .V. (PKV)/Köln lagen die Ausgaben er privaten Krankenversicherer für Hilfsmittel 2003 bei 523,8 Mio. Euro. Gegenüber 2002 (485,2 Mio. Euro) stiegen die Ausgaben für Hilfsmittel also um 7,96 Prozent. Interessant ist folgende Aufschlüsselung der Hilfsmittelkosten nach Anteilen: Männer 52,66 %, Frauen 39,23 %, Kinder 8,11 %. Quelle: "Zahlenbericht 2003/2004" der PKV.
MTD-Instand 21. Woche 2005

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KKH mit Sanicare-Online-Shop
Die Kaufmännische Krankenkasse KKH hat einen Online-Medikamentenshop eingerichtet, der von der Versandapotheke Sanicare im geschützten Internetbereich betrieben wird. Zwölf weitere, zumeist kleinere Kassen sind ebenfalls beteiligt. Der Service bietet eine kostenfreie 24-Stunden-Hotline und einen speziellen Beratungsdienst. Die Lieferung durch Sanicare erfolgt innerhalb von zwei Werktagen nach Rezepteingang bzw. Bestellung. Nicht verschreibungspflichtige Medikamente sind mindestens 10 Prozent günstiger, mindestens 150 Präparate dauerhaft bis zu 30 Prozent günstiger im Angebot.
MTD-Instand 21. Woche 2005

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2. Industrie, Großhandel und Hersteller

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Sanicare übernimmt insolvente Köthe AG
Überraschende Wende im Fall Köthe AG/Oldenburg. Nachdem wir erst im letzten Instant über die Insolvenzmeldung des Unternehmens berichteten, gab die Sanicare-Gruppe/Bad Laer nun die Übernahme der zuvor in eine GmbH umgewandelten Köthe AG bekannt. Johannes Mönter, der neue Inhaber, erhofft sich durch den Zusammenschluss beider Firmen "gewinnbringende Synergieeffekte" heißt es in einer Mitteilung der Sanicare. So soll die auf Medizintechnik (Krankenhausversorgung) spezialisierte Firma Köthe das Sanicare-Dienstleistungsspektrum optimal ergänzen. Sanicare beliefert 43 Kliniken und rund 500 Pflegeeinrichtungen mit Arzneimitteln, Produkten des medizinischen Bedarfs und allgemeinen Verbrauchsgütern.
MTD-Instand 10. Woche 2005

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Sanacorp mit Gewinnsprung
Der Pharmagroßhändler Sanacorp AG in Planegg bei München hatte 2004 einen leichten Umsatzrückgang von 2,4 Mrd. Euro auf 2,33 Mrd. Euro. Dagegen verdoppelte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wegen besserer Margen von 16,1 Mio. Euro auf 33,4 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss lag bei 23,8 Mio. Euro.
MTD-Instant 15. Woche 2005

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Deutscher Markt drückt Coloplast
Die Auswirkungen der Gesundheitsreform sowie der Festbeträge für Stomaprodukte in Deutschland machen der dänischen Coloplast-Gruppe nach wie vor zu schaffen. Während im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2004/05 (30.9.) die Erlöse um 6 Prozent auf 3,099 Mrd dkr stiegen, gingen der operative Ebit-Gewinn um 10 Prozent auf 430 Mio. dkr sowie die Ebit-Marge um 2 auf 14 Punkte zurück. Durch die Stoma-Festbeträge musste Coloplast auf dem deutschen Markt einen Preisrückgang von 13 Prozent hinnehmen. Fürs gesamte Geschäftsjahr wird mit einem Gewinnrückgang durch den Einbruch auf dem deutschen Markt von 100 Mio. dkr gerechnet. Im Segment Chronic Care wuchs der Umsatz auf 2,375 Mrd. dkr (+8 % in Lokalwährungen). Bei Inkontinenz ging es 9 Prozent und bei Stoma 12 Prozent in lokalen Währungen aufwärts. Der Homecare- Bereich konnte nicht gleichermaßen zulegen, weil Umstrukturierungen bei der deutschen HSC-Gruppe sich belastend auswirkten. Zudem hätten einige Mitarbeiter HSC verlassen und ein Wettbewerbsunternehmen gegründet. Trotzdem habe Coloplast im Stomabereich in Deutschland seinen Marktanteil vergrößern können. Im zweiten Segment SBU lag das Umsatzplus bei 5 Prozent in lokalen Währungen auf 724 Mio. dkr: Wundversorgung +8 %, Hautpflege +7 % und Brustversorgung +1 %. Auch hier zeigten
sich auf dem deutschen Markt (Amoena) rückläufige Absatzzahlen.
MTD-Instand 21. Woche 2005

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Mundipharma bei GHX
Die Firma Mundipharma mit Sitz in Limburg/Lahn kommuniziert nach Abschluss der Pilotphase im Mai künftig über die Transaktionsplattform der GHX Europe GmbH/Leverkusen.
MTD-Instand 25. Woche 2005

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Sanicare beliefert mehr Krankenhäuser
Sanicare in Bad Laer weitet die Belieferung von Krankenhäusern mit Arzneimitteln bzw. Medikalprodukten aus: Durch Neuzugänge mehrerer norddeutscher Einrichtungen werden mittlerweile 45 Kliniken mit insgesamt 8.200 Betten versorgt. Die Versandapotheke bietet zudem in Kooperation mit der Tübinger E-Health-Firma Careon immer mehr Krankenkassen die Einbindung eines Online-
Medikamenten-Shops auf den Kassen-Homepages an. Nach der KKH im Mai sind Anfang Juni auch die BKKs Essanelle und Deutsche Bank an den Start gegangen. In den nächsten Monaten folgen zehn weitere BKKs: Bank, Bertelsmann, B. Braun, Diakonie, Ernst & Young, Fahr, Futur, Gildemeister- Seidensticker, KPMG und PWC. Für die damit erreichbaren rund 3 Mio. Versicherten erschließt sich im Rahmen der individuellen Gesundheitsakte ein schneller Zugriff auf den Medikamentenshop. Über Zusatzverträge mit 14 Kassen bzw. AOKLandesverbänden erreicht die Versandapotheke zudem potenziell rund 36 Mio. Versicherte, was die Hälfte der GKV-Klientel ausmacht, erklärte Sanicare- Sprecherin Simone Brundiek gegenüber MTD. Aktuell werden durchschnittlich gut 2.000 Aufträge täglich abgewickelt.
MTD-Instand 25. Woche 2005

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3. Marktinformationen Home-Care

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Mehrheit der Versandapotheken mangelhaft
Die Stiftung Warentest unterzog 20 Versandhandelsapotheken einem Test, wobei es bei einer einen Anbieterwechsel gab. Zehn erhielten die Note "mangelhaft" und neun "gut". Kritisiert wurden vor allem lange und falsche Belieferungen, unzureichende Informationen und Beratungen sowie Organisationsmängel und das Ignorieren von rechtlichen Bestimmungen. Bei einer Falschberatung gab es immer ein "Mangelhaft", auch wenn die anderen Kriterien "gut" waren. Gelobt wurden uneingeschränkte Öffnungszeit, Diskretion, Rabatte und Preise. Allerdings weist die Märzausgabe der Zeitschrift Test darauf hin, dass die Preise auch bei rezeptfreien Arzneimitteln teilweise identisch mit der Lauerliste sind, d. h. kein Vorteil zur normalen Apotheke bestehe. Mit "gut" wurden folgende Versandapotheken beurteilt: Mycare.de, Pharma24.de, Sanicare.de, Versandapo.de, Apo-rot.de, Shop-apotheke.com, Europa-Apotheek.de. Ein "Mangelhaft" erhielten: Apondo.de, Apotal.de, Berg-apotheke.de, Berni24. de, Docmorris.com, Gefion.de, Mcpille.de, Pharmakontor.com. Die beiden Apothekenportale Aponet.de und Apotheke.com, bei denen eine Apotheke am Ort die Medikamente ausliefert, erhielten ebenfalls ein "Mangelhaft". Vfg.ag, die keine rezeptpflichtigen Arzneimittel liefert, erhielt ebenfalls ein "Gut". Tipp: Die Stiftung Warentest ging sehr ausführlich auf die Versandapotheken ein. Der Kauf der Zeitschrift Test 3/05 ist empfehlenswert.
MTD-Instant 9. Woche 2005

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Aktionswoche zu Allergien
Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. führt vom 4. bis 9. April 2005 die dritte bundesweite Aktionswoche "Allergien früh erkennen" durch. In dieser April-Woche halten Gesundheitsämter sowie Firmen Informationsbroschüren bereit, um über die Möglichkeiten der Allergie-Früherkennung, Therapien und Hilfsmittel zu informieren. Unter der Internetadresse www.dgk.de, Rubrik "Veranstaltungen" bietet das Deutsche Grüne Kreuz ein Plakat für die Aktionswoche zum Herunterladen an. Weiterer Kontakt: Roswitha Seim, Tel. 0 64 21/2 93-1 50, Fax 2 93-7 50, E-Mail roswitha.seim@kilian.de.
MTD-Instant 11. Woche 2005

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Inkontinenzmarkt in öffentlichen Apotheken
NDCHealth C.I. Care Information mit Sitz in Waldems- Esch ermittelte für den Einkauf in öffentlichen Apotheken für Inkontinenzprodukte im zweiten Halbjahr 2004 ein Umsatzvolumen in Höhe von 133,6 Mio. Euro (2. Halbjahr 2003: 136,1 Mio Euro), bewertet nach Herstellerabgabepreisen. Der leichte Umsatzverlust ist überwiegend auf die ab Januar 2004 eingetretene Gesundheitsreform zurückzuführen, die einen überproportional starken Umsatz im Dezember 2003 verursachte. 102,6 (101,1) Mio. Euro entfielen auf "aufsaugende Produkte", 32,5 (33,5) Mio. Euro auf "ableitende Systeme. Marktführer bei den "aufsaugenden Systemen" war 2004 SCA, gefolgt von Hartmann und Paper Pak. Während die Nummer 1 und 3 zum 2. Halbjahr 2004 im Vergleich zum 2. Halbjahr 2003 teils kräftige Verluste hinnehmen mussten (SCA -7,6 %; Paper-Pak -21,3 %), baute Hartmann im Vergleichszeitraum seinen zweiten Platz mit einer Steigerung um 8,2 % nach oben aus. Bei "ableitenden Systemen" büßte Marktführer Tyco bei einem Rückgang um 5,5 % auch Markanteile ein. Diese konnten B. Braun und Coloplast trotz Verlusten von 1,3 bzw. 1,6 Prozent leicht ausbauen.
MTD-Instant 12. Woche 2005

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Med. Sachbedarf in Apotheken stagniert
Die Marktforscher von IMS Health/Frankfurt haben ermittelt, dass der Markt für med. Sachbedarf in dt. Apotheken (MSA) nach jahrelangem Wachstum stagniert. Im 12-Monats-Zeitraum (2/04-1/05) ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreswert lediglich um 0,8 Prozent auf 1,457 Mrd. Euro gestiegen. Diagnostika liegen mit 520 Mio. (+3 %) vor Inkontinenzbedarf 195 Mio. (-2 %) und speziellen Wundauflagen 91 Mio. (+9 %). Größter Gewinner ist das Zubehör zu Transfusionen, Infusionen, Injektionen mit 23 Mio. (+24 %). Inhalationsgeräte inkl. Zubehör legten 20 Prozent zu auf 29 Mio. Urologische Katheter (vor allem transurethrale) verzeichneten ein Plus von 15 Prozent auf 33 Mio. Euro. Deutliche Rückgänge gab es bei Binden und Verbänden (-10 % auf 88 Mio.) - hier vor allem bei elastischen Fixier- und Kompressionsbinden, Gipsverbänden und Zubehör. Durch Verluste bei den einteiligen Systemen gab es im Stomabereich ein Minus von 10 Prozent auf 38 Mio. Blutzucker-Messgeräte und Zubehör fielen auf knapp 20 Mio. (-9 %) und Blutdruck- Messgeräte/Zubehör auf 25 Mio. (-6 %).Interessant ist auch der Abverkauf der Apotheken in der Sparte Patient Care, die 2004 einen Umsatz auf Basis von Apotheken-Abverkaufspreisen von 2,068 Mrd. Euro erreichte (-1 %). Auffallend ist in einigen Produktbereichen der Rückgang bei Verordnungen und der zeitgleiche Zuwachs bei der Selbstmedikation: Inkontinenz 306 Mio. (Ges. -2, SM +4, VO -4 %), Dekubitus-Vorbeugung 1,3 Mio. (-16, SM +12, VO -27 %). Beim Gesamtzuwachs ragen u. a. heraus: Wundverbände 150 Mio. (+4 %), medizinische/ chirurgische Artikel (Inhalations-/Aerosolsets, Klistiere) 82 Mio. (+5 %), Erste-Hilfe-Sets 4,6 Mio. (+7 %) und Baby-/Still-Zubehör 6,3 Mio. (+12 %). Ein zweistelliges Minus wies allerdings die Stomaversorgung auf: gesamt 67 Mio. (-10, SM -15, VO - 10 %).
MTD-Instant 16. Woche 2005

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Doc Morris legte zu, wollte aber mehr
Die Versandapotheke Doc Morris konnte 2004 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 150 Prozent auf 130 Mio. Euro steigern. Geplant hatte das Unternehmen allerdings 140 Mio. Euro. So wurden die Planungen für 2005 auf 200 Mio. Euro reduziert.
MTD-Instand 24. Woche 2005

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Zur Rose Versandapotheke kommt an
Die Zur Rose Versandapotheke und die Zur Rose Pharma GmbH haben ihr operatives Geschäft im Dezember 2004 in Halle (Saale) gestartet. Nach Angaben des Unternehmens konnte man seitdem mehr als 25.600 Kunden gewinnen, ein Drittel davon bestelle regelmäßig. Täglich versendet das Unternehmen bundesweit mehr als 900 Pakete. Das Durchschnittsalter der Kunden liegt bei knapp über 50 Jahren, der Anteil der weiblichen Kundinnen beträgt 60 Prozent. Erklärtes Ziel der Zur Rose Versandapotheke sei es, zum Marktführer des deutschen Arzneimittelversandhandels aufzusteigen. Die Versandapotheke hat derzeit Kooperationsverträge mit vier Krankenkassen (DAK, GEK, HEK, AOK Berlin),zwei weitere Verträge mit großen Kassen sollen kurz vor dem Abschluss stehen.
MTD-Instand 25. Woche 2005

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