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Aktuelle Informationen für unsere Mitglieder
1. Übersicht: Aufgabengebiete und Telefonliste der APOQUICK - Mitarbeiter
2. Internetauftritt
3. Wichtige Informationen zur Antragstellung
4. APOQUICK-DIREKT - Onlinebestellung
5. Venenmessaktion
6. Care Concept
7. Hilfsmittelseminare 2. Halbjahr 2005
8. Beratungsangebot für Mitglieder
9. PGL - das kompakte Nachschlagewerk für verordnungsfähige Hilfs- und Pflegehilfsmittel
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Pressespiegel - ausgewählte Marktinformationen
1. Krankenkassen
2. Industrie, Großhandel und Hersteller
3. Marktinformationen Home-Care
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1. Übersicht: Aufgabengebiete und Telefonliste APOQUICK - Mitarbeiter
Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen gerne für alle Fragen zur Verfügung.
Funktion / Aufgabengebiet Name des Mitarbeiters Telefon-/Faxnummer
Auftragsbearbeitung Frau Stephanie Kottig Tel. (0 25 71) 9 15 80-13
Produktberatung
Frau Ingrid Angelbeck Tel. (0 25 71) 9 15 80-16
Herr Konstantin Buller
Tel. (0 25 71) 9 15 80-22
Fax (0
25 71) 9 15 80-20
Außendienst Frau Sidika Dikbas Mobil 0172-5258268
Mitgliederberatung Tel. (02 03) 2 86 69-12
Fax (02
03) 2 86 69-21
Buchhaltung Frau Anja Weissenberg
Tel. (02
03) 2 86 69-18
Fax (02
03) 2 86 69-21
Krankenkassenabwicklung Frau Ursula Witzel Tel. (02 03) 2 86 69-16
Frau Gerda Rother
Tel. (02 03) 2 86 69-15
Frau Silvia Bothen
Tel. (02 03) 2 86 69-19
Frau Iris Koß
Tel. (02 03) 2 86 69-11
Fax (02
03) 2 86 69-20
Leitung Pflegeservice Frau Barbara Teichmann Mobil 0173-5451530
Apothekenberatung Tel. (02 03) 2 86 69-12
Key-Account Fax (02 03) 2 86 69-21
Patientenverwaltung Frau Tatjana Rakowski Tel. (0 25 71) 9 15 80-11
Eigengeschäft
Frau Ute Beckmann Tel. (0 25 71) 9 15 80-12
Fax (0 25 71) 9 15 80-20
Pflegeteam Frau Petra Blizniuk
Mobil
0172-5240815
Patienten-/Heimversorgung Frau Andrea Stock Mobil 0173-7899999
Frau Martina Klöpper
Mobil 0174-3140550
Fax (0 25 71)
9 15 80-20
Sekretariat
Frau Andrea Wolfers Tel. (02 03) 2 86 69-10
Fax (02 03) 2 86 69-21
Vertriebsinnendienst Frau Sylvia Rydsy Tel. (02 03) 2 86 69-13
Verkaufsförderung Fax (02 03) 2 86 69-21
Seminarverwaltung
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2. Internetauftritt - www.apoquick.de
Wir möchten alle Mitglieder der APOQUICK einladen, unsere Homepage zu
besuchen, da Sie hier einen umfassenden Überblick unserer
Dienstleistungen erhalten. Für den Login müssen Sie nur Ihre
Mitgliedsnummer eingeben und das Passwort "QUICK".
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3. Wichtige Informationen zur Antragstellung
Für die Antragstellung bitten wir dringend um Eintragung nachfolgender Punkte:
- Pharmazentralnummer
- Hilfsmittelnummer
- Monatsbedarf nach Packungsgröße
Bitte achten Sie bei der Antragstellung darauf, dass Sie das aktuelle
Antragsformular benutzen, da das alte Formular für das
Genehmigungsverfahren nicht mehr verwendet werden kann. Das neue
Antragsformular senden wir Ihnen auf Anfrage gerne noch einmal zu.
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4. APOQUICK-DIREKT - Onlinebestellung
Viele von Ihnen kennen bereits unsere Einkaufskonditionen -
APOQUICK-DIREKT. In Kürze haben Sie die Möglichkeit, ganz bequem auf
elektronischem Weg eine Bestellung an uns zu senden. Die technischen
Voraussetzungen hierzu laufen auf Hochtouren! Genauere Informationen
teilen wir Ihnen gesondert mit.
Um diese Online-Funktion nutzen zu können, müssen Sie die
APOQUICK-DIREKT Konditionen in Ihrem System eingespielt haben und sich
vorab bei uns registrieren lassen.
Interessierte Apotheken können sich gerne vorab bei Herrn Konstantin
Buller telefonisch unter Tel. (0 25 71) 9 15 80-22 vormerken lassen.
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5. Venenmessaktionen
Mit uns können Sie Ihre individuellen "Venen-Aktionstage" planen.
Mitglieder, die ihre Aktionswoche flexibel gestalten können, erhalten
von uns ein besonders günstiges Angebot.
Reservierungen für nachfolgende Aktionszeiträume sind noch möglich:
Kalenderwoche Zeitraum Nettopreis
40 03.10. -
08.10.2005 55,00 €
Sonderpreis
41 10.10. -
15.10.2005 55,00 €
Sonderpreis
42 17.10. -
22.10.2005 80,00 €
43 24.10. -
29.10.2005 80,00 €
44 31.10. -
05.11.2005 80,00 €
45 07.11. -
12.11.2005 80,00 €
46 14.11. -
19.11.2005 80,00 €
47 21.11. -
26.11.2005 80,00 €
48 28.11. -
03.12.2005 55,00 €
Sonderangebot
49 05.12. -
10.12.2005 35,00 €
Schnupperangebot
50 12.12. -
17.12.2005 35,00 €
Schnupperangebot
Für Fragen zu Venenmessaktionen bzw. Reservierungen setzen sich bitte mit Frau Rydsy, Telefon (02 03) 2 86 69-13, in Verbindung.
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6. Care Concept - Aktive Unterstützung für Ihre Altenheime durch unser Pflegeteam
Wir wenden uns an Mitglieder, die Ihre Betreuung und Beratung von
Alten- und Altenpflegeheimen ausbauen möchten. Auf der Grundlage von
Versorgungsverträgen für Heime bietet sich eine Erweiterung, über die
Arzneimittelversorgung hinaus, für die Apotheke an.
Über unser "Care Concept" besteht die Möglichkeit, unser examiniertes
Pflegepersonal für Ihre Altenheimkontakte zu nutzen. Unser Pflegeteam
steht Ihnen für folgende intensive pflegerischen Versorgungsbereiche
zur Seite:
- Versorgung der oralen und enteralen Ernährung
- Stomaversorgung
- Wundversorgung
Dieses Versorgungsangebot umfasst sowohl die qualifizierte
Patientenversorgung, einschließlich der Erstversorgung sowie
Produkteinstellungen und Dokumentationshilfen. Durch Fachgespräche mit
der Heim- und/oder Pflegedienstleitung ist unser geschultes Personal in
der Lage, ein individuelles Betreuungskonzept gemeinsam mit Ihnen zu
erarbeiten.
Der Nutzen für das Heim liegt also nicht nur in einer ordnungsgemäßen
Arzneimittelversorgung, die Sie als Fachmann bieten, sondern erstreckt
sich darüber hinaus auf pflegerische Maßnahmen, die Sie als Apotheke in
Verbindung mit dem Care Concept abdecken können.
Natürlich stehen wir Ihnen bei der Umsetzung und der Unterbreitung
eines individuellen Angebotes für Ihr Heim gerne persönlich zur
Verfügung.
In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf unser neues Beratungsseminar "Heimversorgung" hinweisen.
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7. Hilfsmittelseminare 2. Halbjahr 2005 - NORDRHEIN
VdaK Zertifizierungsseminare Datum
Zeit Ort
Med. Kompressionsstrümpfe
28.09.05 09:00
- 18:00 Köln
Med. Kompressionsstrümpfe 06.10.05 09:00 -
18:00 Köln
Med.
Kompressionsstrümpfe 26.10.05 09:00
- 18:00 Duisburg
Med.
Kompressionsstrümpfe 23.11.05 09:00
- 18:00 Neuss
Fachseminare
Fachseminar Enterale Ernährung
02.11.05 09:30 - 17:00 Duisburg
Dekubitus, -entstehung,
-prophylaxe und -therapie 25.08.05 14:00 -
18:00 Duisburg
Alltagshilfen zur Krankenpflege 31.08.05 14:00 -
18:00 Duisburg
Wundmanagement
29.09.05 15:00 -
17:30 Duisburg
Inkontinenzberatung in der Apotheke 14.09.05 15:00 -
17:30 Duisburg
Inkontinenzberatung in der Apotheke 21.09.05 15:00 -
17:30 Duisburg
Praxisseminare
Praxisseminar Enterale Ernährung
09.11.05 14:00 - 17:00 Köln
Praxisseminar Enterale Ernährung 23.11.05 14:00 -
17:00 Duisburg
Inkontinenz - Fragen und Antworten
07.09.05 14:00 - 17:00 Duisburg
Inkontinenz - Fragen und Antworten 16.11.05 14:00 -
17:00 Köln
Beratungsseminar "Heimversorgung" neu
28.09.05 13:00 - 16:30 Duisburg
13:00-14:00 Uhr
Mittagessen
Hilfsmittelseminare 2. Halbjahr 2005 - WESTFALEN
VdaK Zertifizierungsseminar Datum
Zeit Ort
Med. Kompressionsstrümpfe 03.11.05 09:00
- 18:00 Greven
Fachseminare
Fachseminar Enterale Ernährung
09.11.05 14:00 - 17:30 Greven
Inkontinenzberatung in der Apotheke 28.09.05 15:00 -
17:30 Greven
Praxisseminare
Praxisseminar Enterale Ernährung
21.09.05 14:00 - 17:00 Greven
Praxisseminar Enterale Ernährung 07.12.05 14:00 -
17:00 Greven
Inkontinenz - Fragen und Antworten
31.08.05 14:00 - 17:00 Greven
Inkontinenz - Fragen und Antworten 14.09.05 14:00 - 17:00 Greven
Beratungsseminar "Heimversorgung" neu
16.11.05 13:00 - 16:30 Osnabrück
13:00-14:00
Uhr
Mittagessen
Hilfsmittelseminare 2. Halbjahr 2005 2. Halbjahr 2005 - Niedersachsen
VdaK Zertifizierungsseminare Datum
Zeit Ort
Med. Kompressionsstrümpfe 19.10.05 09:00 -
18:00 Oldenburg
Med. Kompressionsstrümpfe 24.11.05 09:00 -
18:00 Oldenburg
Fachseminar
Fachseminar Enterale Ernährung
14.09.05 14:00 - 17:30 Oldenburg
Praxisseminare
Praxisseminar Enterale Ernährung 28.09.05 14:00 -
17:00 Oldenburg
Inkontinenz - Fragen und Antworten 14.12.05 14:00 - 17:00 Oldenburg
Beratungsseminar "Heimversorgung" neu
16.11.05 13:00 - 16:30 Osnabrück
13:00-14:00 Uhr
Mittagessen
Hilfsmittelseminare 2. Halbjahr 2005 - Sachsen
VdaK Zertifizierungsseminar Datum
Zeit Ort
Med. Kompressionsstrümpfe 05.10.05 09:00 -
18:00 Taucha
Fachseminar
Fachseminar Enterale Ernährung
23.11.05 14:00 - 17:30 Taucha
Praxisseminare
Praxisseminar Enterale Ernährung
30.11.05 14:00 - 17:00 Taucha
Inkontinenz - Fragen und Antworten 29.11.05 14:00 - 17:00 Taucha
Eine Seminarbeschreibung zu den jeweiligen Seminaren finden Sie unter
www.apoquick.de, Rubrik Seminare. Für Fragen oder Seminarbuchung wenden
Sie sich bitte an Frau Rydsy, Tel. (02 03) 2 86 69-13.
8. Einweisungsseminar "Kleiner Kreis" für Mitglieder
Mit diesem Seminar wenden wir uns an Apothekenmitarbeiter, die ihre
Kenntnisse im Hilfsmittelbereich weiter ausbauen möchten. Hierfür
bieten wir Ihnen unsere empfehlenswertes Einweisungsseminar "Kleiner
Kreis" an. Es beinhaltet Fragen der unterschiedlichen
Versorgungsbereiche im Hilfsmittelmarkt, Möglichkeiten der günstigen
Beschaffung, Abrechnungs- und Genehmigungsverfahren sowie der
Abwicklung mit den Krankenkassen, (siehe auch Seminarbeschreibung). Auf
Wunsch bieten wir auch Termine für Einzel- gespräche an. Zwecks
Terminabsprache wenden Sie sich bitte an Frau Bothen, Telefonnummer (02
03) 2 86 69-19.
Termine NORDRHEIN:
Mittwoch, 13.07.2005
Mittwoch, 20.07.2005
Mittwoch, 03.08.2005
Donnerstag, 08.09.2005
Donnerstag, 15.09.2005
Dienstag, 20.09.2005
Dienstag, 27.09.2005
Mittwoch, 05.10.2005
Mittwoch, 12.10.2005
Mittwoch, 19.10.2005
Mittwoch, 26.10.2005
Donnerstag, 03.11.2005
Mittwoch, 09.11.2005
Donnerstag, 17.11.2005
Dienstag, 22.11.2005
Die Einweisungsseminare finden in der Geschäftsstelle Duisburg, jeweils ab
14:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr, statt.
Termine WESTFALEN:
Mittwoch, 21.09.2005
Mittwoch, 19.10.2005
Mittwoch, 23.11.2005
Die Einweisungsseminare finden in der Geschäftsstelle Greven, jeweils ab
14:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr, statt.
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9. GPL - das kompakte Nachschlagewerk für verordnungsfähige Hilfs- und Pflegehilfsmittel
Neu im MTD-Verlag: Gesundheits-Produkte-Lexikon für verordnungsfähige Hilfs- und Pflegehilfsmittel
Das kompakte, rund 1.500 Seiten starke Nachschlagewerk ist für alle
Leistungserbringer, Verordner und Kostenträger im Hilfsmittel- und
Pflegehilfsmittelbereich nützlich. Die Produkte sind darin nach
Produkthaupt- und Untergruppen übersichtlich alphabetisch gelistet.
Produktbeschreibung, Indikationen, Herstellername, Lieferumfang,
Artikelnummer, Hilfsmittelpositions- und Pharmazentralnummern
erschließen sich auf einen Blick. Ein ausführliches
Lieferantenverzeichnis findet sich am Ende des Kompendiums.
GPL hilft besonders auch Neueinsteigern und Auszubildenden, sich in dem
komplexen Thema "Hilfsmittel" schneller zurecht zu finden.
Das "GPL" ist ab sofort lieferbar zum Preis von 46,50 € inkl.
Porto und MwSt. Weitere Infos und Bestellung: unter www.mtd.de / hinter
dem Button Bestellservice/GPL oder beim MTD Verlag GmbH, Schomburger
Straße 11, 88279 Amtzell, e-Mail: mdt.verlag@t-online.de
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1. Krankenkassen
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Festbetrag schließt unteres Preisdrittel aus
Am 15. Februar fand in Berlin eine BVMed-Veranstaltung zu den
GMG-Auswirkungen auf den Hilfsmittelmarkt statt. Dr. Ulrich Orlowski,
Leiter Unterabteilung Krankenversicherung im
Bundesgesundheitsministerium, betonte, dass mit Einzelvereinbarungen
kein allgemeingültiges unteres Preisdrittel gebildet werden darf,
sofern Festbeträge existieren. Orlowski stellte weiter klar, dass der
Nachweis der Funktionstauglichkeit und des therapeutischen Nutzens
durch die CE-Kennzeichnung gegeben ist. Eine erneute Prüfung durch die
Krankenkassen für die Produktaufnahme ins Hilfsmittelverzeichnis sei
deshalb nicht notwendig. Ein therapeutischer Nutzen müsse und könne
auch nicht durch klinische Prüfungen nachgewiesen werden, wenn ein
Hilfsmittel zum bloßen Behinderungsausgleich diene. Ebenfalls nicht
erforderlich für Aufnahmen ins HMV sei eine positiver Beschluss des
Gemeinsamen Bundesausschusses, so Orlowski. Dass Einzelverträge auch
dann weiter gültig sind, wenn sie über dem unteren Preisdrittel aller
Verträge liegen, machte Carla Grienberger von der IKK deutlich.
Verträge seien einzuhalten. Bekanntlich wurden die ableitenden
Inkontinenzprodukte bisher von der Festbetragsregelung ausgenommen. Der
Grund liege in ungenauen Gruppenbildungen, so Grienberger. Deshalb
werde in Kürze eine neue Anhörung über die Festbetragsgruppen anlaufen.
MTD-Instant 8. Woche 2005
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Hydrokolloidverbände als Sprechstundenbedarf Die KV Niedersachsen und
die Landesverbände der Krankenkassen haben eine Vereinbarung über die
Verordnung von Sprechstundenbedarf geschlossen, die seit 1. Januar 2005
in Kraft ist. Darin sind auch Hydrokolloidverbände als
Sprechstundenbedarf aufgeführt (im Internet unter: www.lavnds.
de/aktuelles/sprechstdbedarf.pdf).
MTD-Instant 10. Woche 2005
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Enterale Ernährung: Verbände kritisieren G-BA
Am 7. März wandten sich Diätverband, Bundesverband der Pharmazeutischen
Industrie und BVMed bei einer gemeinsamen Pressekonferenz gegen den
restriktiven Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur enteralen
Ernährung. Sie forderten das Gesundheitsministerium auf, den Beschluss
erneut zu beanstanden. Die wichtigsten Begründungen der Verbände: 1.
Mit der 40-seitigen Verordnungsanleitung ist ein bürokratisches
Monstrumstatt einer Entscheidungshilfe geschaffen worden. 2. Enterale
Ernährung soll nur noch bei vier Krankheiten generell erlaubt sein. Bei
weiteren 23 Erkrankungen werde sie entweder ganz gestrichen oder sei an
Voraussetzungen geknüpft. 3. Krankheitsbedingte Mangel- und
Unterernährung soll kein Verordnungsgrund mehr sein. Betroffen seien
vor allem Krebspatienten und Menschen mit neurologischen
Grunderkrankungen oder schweren Stoffwechselstörungen. 4. Dem G-BA wird
auch vorgeworfen, dass er die Ausschlüsse mit fehlenden Nachweisen zum
therapeutischen Nutzen begründet. Die Diätverordnung verbiete sogar
therapeutische Wirkungen. Betont wurde von den Verbänden, dass sie
bereits im April letzten Jahres einen konkreten Lösungsvorschlag
eingebracht hätten, der ein Therapie-Stufenschema mit
Verordnungskriterien für den Arzt vorsehe.
MTD-Instant 11. Woche 2005
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Weitere Kritik an Sondennahrungs-Entwurf
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), der
die Interessen von rund 4.000 privaten Pflegeeinrichtungen vertritt,
hat sich der Kritik an der Vorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses
zur enteralen Ernährung
angeschlossen. Sollte er umgesetzt werden, müsste ein Großteil der
betroffenen Pflegeheim-Bewohner die Sondennahrung künftig selber
zahlen. "Wegen der erheblichen Kosten würde dies dazu führen, dass die
Heimentgelte in diesen Fällen deutlich steigen würden und für viele nur
der Gang zum Sozialamt bliebe", so Geschäftsführer Herbert Mauel. Der
Verband fordert, dass enterale Ernährung mit Sondennahrung allgemein
indiziert ist, wenn ein Patient eine behandlungsbedürftige
Mangelernährung bzw. Untergewicht hat seine Ernährung auf normalem Wege
nicht sichergestellt werden könne.
MTD-Instant 11. Woche 2005
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Verbändeprotest gegen GBA-Beschluss
Gegen die Streichung von künstlicher Ernährung für schwer kranke
Kassenpatienten durch den Gemeinsamen Bundesausschuss GBA (s. MTDialog
4/05) haben sich am 13. April eine Reihe von Patientenorganisationen,
darunter die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Parkinson
Vereinigung und die Eltern mit neurologisch kranken und behinderten
Kindern e.V. ausgesprochen. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, den
GBA-Beschluss erneut zu kippen. Nach Dr. Ekkehard Bahlo,
Vorstandsmitglied von Recht auf Essen und Leben e.V. sind die
Hauptbetroffenen Krebspatienten, neurologisch kranke Menschen,
Patienten mit lebensbedrohenden Stoffwechselstörungen sowie Kranke mit
schwerer Herzinsuffizienz, chronischen Lungen- oder Nierenleiden und
Leberzirrhose nach einer Hepatitis- C-Infektion und Patienten, die an
angeborenen Stoffwechselkrankheiten leiden. Rechtsanwalt Rainer Schütze
von der Dortmunder Kanzlei Schütze & Hartmann meinte, dass die
geplanten Änderungen gegen die gesetzliche Ermächtigung des
Bundesausschusses verstoßen würden, in der Praxis nicht umzusetzen
seien und eine unethische Ungleichbehandlung bedeuten würden. Der
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin, Professor
Dr. Berthold Koletzko, wies darauf hin, dass ein befriedigender
Ernährungsstatus die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung
ist. Professor Dr. Eberhard Mönch von der Deutschen
Interessengemeinschaft Phenylketonurie und verwandte angeborene
Stoffwechselstörungen e.V. kritisierte die Herausnahme insbesondere von
Aminosäurenmischungen mit Fett aus der GKV-Erstattung. Dabei handele es
sich um lebensnotwendige Spezialnahrung für betroffene Säuglinge.
MTD-Instant 11. Woche 2005
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BMGS: Anspruch auf Sondennahrung bleibt
In die derzeit sehr stark emotional geführte Diskussion um die
Entscheidung des GBA zur künstlichen Ernährung (s. vorige Meldung) hat
sich letzte Woche auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt
eingeschaltet. Interessant ist ihr Statement im Vorfeld der endgültigen
Entscheidung des BMGS zum aktuellen Beschluss des GBA vor allem
deshalb, weil ihr Ministerium in der Vergangenheit bereits zwei Mal die
Beschlüsse des GBA zur enteralen Ernährung gekippt hat. Die Ministerin
stellte klar, dass die vom GBA zu erlassende Richtlinie die
Verordnungsfähigkeit von enteraler Ernährung in der ambulanten
(vertragsärztlichen Versorgung), nicht aber die Versorgung mit
enteraler Ernährung im Krankenhaus berühre. Wörtlich sagte die
Ministerin: "Die enterale Ernährung ist und bleibt Leistung in der
gesetzlichen Krankenversicherung. (...) Die Patientinnen und Patienten
können darauf vertrauen, dass auch künftig Sondennahrung, die notwendig
ist, in guter Qualität zur Verfügung steht."
MTD-Instant 11. Woche 2005
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Kassen wollen gegen Mehrwertsteuer klagen
Der IKK Bundesverband beklagte am 15. März 2005 die Erhöhung der
Mehrwertsteuer von sieben auf 16 Prozent für Sondennahrung durch die
Finanzbehörden. Betroffen sind 120.000 Patienten in Deutschland. Dr.
Brigitte Wutschel-Monka, Vorstandsvorsitzende der IKK Nordrhein, meinte
wörtlich, was auch im Hinblick auf die aktuelle Entscheidung des
Gemeinsamen Bundesausschusses interessant ist:
"Patienten, die Sondennahrung erhalten, können keine feste Nahrung
aufnehmen. Weder bevorzugen sie flüssige Nahrung, noch betrachten sie
diese als Genussmittel - sie haben einfach keine andere Wahl." Und für
die Krankenkassen würde es um jährliche Mehrkosten in Höhe von 45 Mio.
Euro gehen. Deshalb würde die IKK gemeinsam mit anderen Kassen die
Gerichte anrufen, um eine Grundsatzentscheidung zu erreichen.
MTD-Instant 12. Woche 2005
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BIV wehrt sich gegen Vorwürfe
MTD-Instant 11. KW berichtete von harten Angriffen der
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im Rahmen der sog.
"wirtschaftlichen Zuzahlungen" für Festbetrags-Hilfsmittel. Die
Verbraucherschützer rechneten vor, dass die Hilfsmittel wegen der
Aufzahlungen teilweise erheblich teurer wurden als vor dem 1. Januar
2005. In einer Stellungnahme wies der BIV die Vorwürfe am 15. März
zurück: 1. Nicht die Sanitätshäuser hätten die Preise erhöht, sondern
die Kassen hätten die Preise abgesenkt. 2. Festbeträge bilden ein
Erstattungsniveau ab und seien deshalb nur relevant im Verhältnis
zwischen den Krankenkassen und ihren Versicherten. Wolle ein Kasse für
ihre Versicherten definitive Preise, müsste sie Verträge abschließen.
3. Im Vorfeld der Festsetzung der Festbeträge hätten die Verbände
darauf hingewiesen, dass eine aufzahlungsfreie Versorgung nicht möglich
sei. 4. Die Krankenkassen hätten einen Versorgungsauftrag mit allen
notwendigen Hilfsmitteln. Auch das Bundesverfassungsgericht habe
deshalb gefordert, dass Festbeträge so festzusetzen sind, dass eine
zuzahlungsfreie Versorgung gewährleistet ist. Die Bereitstellung nur
eines aufzahlungsfreien Hilfsmittels zur Grundversorgung, wie dies
teilweise gefordert werde, entspreche nicht dem gesetzlichen Auftrag
der Krankenkassen. Es gehe nicht um eine Grundversorgung, sondern um
das medizinisch Notwendige mit den erforderlichen Produkten.
Sanitätshäuser seien nicht dazu da, eine Mangelversorgung zu
verschleiern. Fazit des BIVs: Entweder sollten die Kassen die
Festbeträge gemäß dem Versorgungsauftrag festsetzen oder zu
Vertragslösungen zurückfinden.
MTD-Instant 12. Woche 2005
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Auch die Branche machte Fehler
BIV-Präsident Hans Udo Kersting verteidigte nochmals die
Aufzahlungsempfehlungen als wirtschaftlich dringend erforderlich.
Dagegen hatte er bei einer fairen Preisfindung grundsätzlich nichts
gegen bundesweite, einheitliche Festbeträge einzuwenden. Kersting
freute sich, dass bei der Frage der Zuzahlungen eine selten vorhandene
Einigkeit in der Branche vorliege. Über 90 Prozent der Sanitätshäuser
würden Zuzahlungen verlangen. Durchgesetzt hätten sie sich vor allem
bei Kompressions- und Einlagenversorgungen. Schwieriger sei es dagegen
bei Inkontinenz-Hilfsmitteln und fast nicht möglich bei
Stoma-Versorgungen. Im Hinblick auf die Preisentwicklung für
Hilfsmittel gab er aber auch der Branche eine Teilschuld. So hätten
sich die Quersubventionierungen der Vergangenheit als Irrweg erwiesen.
Mit Blick auf die Sanitätshaus-Gruppen kritisierte er zudem
Vertragsabschlüsse um jeden Preis. Dringend appellierte er, darauf zu
achten, dass bei neuen Verträgen keine Klausel aufgenommen wird, nach
der künftige Festbeträge automatisch zu Vertragspreisen werden. Dadurch
seien Zuzahlungen
nicht mehr möglich.
MTD-Instant 15. Woche 2005
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950 Mrd. Euro Defizit für Pflegeversicherung?
Im Auftrag der vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall geförderten
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft verfasste der Freiburger
Finanzwissenschaftler Prof. Bernd Raffelhüschen eine Studie zur
finanziellen Zukunft der Pflegeversicherung. Er kam zum Ergebnis, dass
sie bis 2050 ein Defizit von 700 Mrd. Euro haben wird. Wenn weitere
Leistungen aufgenommen werden, wie z. B. für Demenzkranke, könnte sich
sogar ein Defizit von 950 Mrd. Euro anhäufen. Soweit wird es aber wohl
nicht kommen, da die Studie von keinen Reformen ausgeht. Die stehen
aber bei allen Parteien auf der Fahne.
MTD-Instant 15. Woche 2005
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Noch alles offen bei Sondennahrung
MTDialog 4/05 berichtet über den Beschluss des Gemeinsamen
Bundesausschusses zur Einschränkung der Verordnungsfähigkeit von
enteraler Ernährung. Rückmeldungen von Lesern zeigten nun eine gewisse
Verunsicherung. Deshalb zur Verdeutlichung: Der Beschluss des G-BA mit
seinen Restriktionen steht wie in MTDialog beschrieben. Allerdings hat
das Gesundheitsministerium die Möglichkeit, innerhalb einer Frist
diesen Beschluss zu kippen. Erst wenn diese Frist verstrichen ist und
das Ministerium sich nicht äußerte, ist der Beschluss rechtswirksam.
Stichtag dazu ist der 1. Mai. Das Ministerium kippte bereits zwei Mal
entsprechende Beschlüsse des damaligen Bundesausschusses der Ärzte und
Krankenkassen. Auch zum aktuellen Beschluss gibt es zahlreiche und vor
allem ernstzunehmende Stellungnahmen, die auf die Gefahren für die
Patientenversorgung hinweisen. So ist es durchaus möglich, dass das
Ministerium zum dritten Mal ein Veto ausspricht.
MTD-Instant 15. Woche 2005
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GEK mit Vereinbarung mit Zur Rose
Die Gmünder Ersatzkasse schloss mit der Zur Rose Versandapotheke/Halle
einen Vertrag zur Belieferung der 1,3 Mio. GEK-Versicherten mit
rezeptpflichtigen und freiverkäuflichen Medikamenten.
MTD-Instant 15. Woche 2005
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BEK will Modifikationen
Derzeit verhandelt die Barmer Ersatzkasse mit den Vertragspartnern über
Vertragsänderungen. Dabei geht es um die Pauschalen. Für
Badewannenlifter soll es anstelle der dreijährigen Pauschale eine
Erstpauschale für das erste Jahr und dann eine Folgepauschale für
jeweils ein Jahr geben. Multifunktionsrollstühle sollen ebenfalls
pauschaliert werden. Bei der Höhe wird differenziert zwischen
neurologischen Versorgungen mit Pelotten und Abduktionskeil sowie
geriatrischer Versorgung ohne Pelotten und Abduktionskeil. Bei
Treppensteigern und Treppenraupen ist eine Staffelpauschale für eine
dreimonatige Probezeit und den anschließenden Gewährleistungszeitraum
vorgesehen. Einheitlich und gleich hoch sollen die Pauschalen für
Delta- Gehräder und Rollatoren werden. Bei der Schlafapnoe sollen
bisher unterschiedliche Pauschalen durch eine Jahrespauschale ersetzt
werden. Eine zusätzliche Jahrespauschale soll es für die
intermittierende Beatmung geben.
MTD-Instant 16. Woche 2005
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Pflegehilfsmittel nur in Ausnahmefällen
Die Kostenübernahme von Hilfsmitteln durch die Pflegekassen ist nur in
Ausnahmefällen möglich. Darauf verweist das Bundesversicherungsamt in
einem Schreiben an alle bundesunmittelbare Pflegekassen (Ersatzkassen).
Zwar bestünde grundsätzlich ein Anspruch auf Pflegehilfsmittel, die
Leistungspflicht der Krankenkassen sei aber vorrangig.
Pflegehilfsmittel zu Lasten der Pflegeversicherung seien nur möglich,
wenn sie ausschließlich der Pflege dienen. Dabei beruft sich das BVA
auf ein Urteil des Bundessozialgerichts vom 22. Juli 2004 (Az.: B3 KR
5/03 R), wonach ein solcher Ausnahmefall nur bei schwerster
körperlicher oder geistiger Funktionsstörung ohne
Selbstbestimmungsmöglichkeit möglich ist. So könnten z. B.
Beatmungsgeräte und Ernährungspumpen in keinem Fall von der
Pflegeversicherung getragen werden, postulierte das BVA und forderte
die Kassen ultimativ auf, entsprechend zu verfahren.
MTD-Instant 19. Woche 2005
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HSC ohne Stoma-Aufzahlung
In der aktuellen Kundenzeitschrift "Wendepunkt" der HSC/Med-Gruppe in
Hamburg steht ein Artikel "Wirtschaftliche Aufzahlung für
Stomahilfsmittel - nicht bei uns!" Wörtlich führt der Autor
Norbert Bertram aus: "Sollte das Unternehmen, von dem Sie derzeit mit
Stomaartikeln versorgt werden, von Ihnen eine zusätzliche private
Aufzahlung verlangen, sprechen Sie uns an. Als starker
Leistungserbringer im Bereich Homecare - ambulante Beratung, Betreuung,
Belieferung - versorgen die Mitglieder der HSC/Med-Gruppe Sie bis auf
Widerruf ohne wirtschaftliche Aufzahlungen mit Stomahilfsmitteln!"
MTD-Instant 19. Woche 2005
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DKV zahlt Rollatoren auf freiwilliger Basis
MTD-Instant 17. KW berichtete, dass die DKV im Rahmen der
Krankenversicherung keine Rollatoren mehr bezahlen würde. Die DKV
teilte der Redaktion nun mit, dass diese Aussage falsch sei. Wörtlich
schreibt die DKV: "Die DKV zahlt Rollatoren im Rahmen der
Krankenversicherung bei medizinischer Notwendigkeit auch weiterhin auf
freiwilliger Basis. Eine Kostenübernahme für Rollatoren aus dem Bereich
der Pflegeversicherung ist davon unberührt." In welchem Prozentbereich
diese freiwillige Kostenübernahme bezüglich der Gesamtzahl Anträge
stattfindet, teilte die DKV nicht mit.
MTD-Instant 19. Woche 2005
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Ausgabenplus bei EMS ruft AOK auf den Plan
Nach Angaben der AOK Hessen beobachtet man in der PG 09
(Elektrostimulations-eräte) eine Verlagerung der Mengen- und
Ausgabenentwicklung von TENS- zu EMS-Geräten. Dabei gehe der Trend
"eindeutig hin zum Bereich der höherpreisigen EMS- /Kombigeräte, die
sowohl für die Muskelstimulation als auch die Schmerztherapie genutzt
werden könnten." Aus diesem Grund klärt die AOK Hessen derzeit mit dem
Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) die Indikationen für
die Bereitstellung dieser Geräte.
MTD-Instand 21. Woche 2005
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Hilfsmittelausgaben in der PKV
Nach Angaben des Verbandes der privaten Krankenversicherung .V.
(PKV)/Köln lagen die Ausgaben er privaten Krankenversicherer für
Hilfsmittel 2003 bei 523,8 Mio. Euro. Gegenüber 2002 (485,2 Mio. Euro)
stiegen die Ausgaben für Hilfsmittel also um 7,96 Prozent. Interessant
ist folgende Aufschlüsselung der Hilfsmittelkosten nach Anteilen:
Männer 52,66 %, Frauen 39,23 %, Kinder 8,11 %. Quelle: "Zahlenbericht
2003/2004" der PKV.
MTD-Instand 21. Woche 2005
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KKH mit Sanicare-Online-Shop
Die Kaufmännische Krankenkasse KKH hat einen Online-Medikamentenshop
eingerichtet, der von der Versandapotheke Sanicare im geschützten
Internetbereich betrieben wird. Zwölf weitere, zumeist kleinere Kassen
sind ebenfalls beteiligt. Der Service bietet eine kostenfreie
24-Stunden-Hotline und einen speziellen Beratungsdienst. Die Lieferung
durch Sanicare erfolgt innerhalb von zwei Werktagen nach Rezepteingang
bzw. Bestellung. Nicht verschreibungspflichtige Medikamente sind
mindestens 10 Prozent günstiger, mindestens 150 Präparate dauerhaft bis
zu 30 Prozent günstiger im Angebot.
MTD-Instand 21. Woche 2005
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2. Industrie, Großhandel und Hersteller
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Sanicare übernimmt insolvente Köthe AG
Überraschende Wende im Fall Köthe AG/Oldenburg. Nachdem wir erst im
letzten Instant über die Insolvenzmeldung des Unternehmens berichteten,
gab die Sanicare-Gruppe/Bad Laer nun die Übernahme der zuvor in eine
GmbH umgewandelten Köthe AG bekannt. Johannes Mönter, der neue Inhaber,
erhofft sich durch den Zusammenschluss beider Firmen "gewinnbringende
Synergieeffekte" heißt es in einer Mitteilung der Sanicare. So soll die
auf Medizintechnik (Krankenhausversorgung) spezialisierte Firma Köthe
das Sanicare-Dienstleistungsspektrum optimal ergänzen. Sanicare
beliefert 43 Kliniken und rund 500 Pflegeeinrichtungen mit
Arzneimitteln, Produkten des medizinischen Bedarfs und allgemeinen
Verbrauchsgütern.
MTD-Instand 10. Woche 2005
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Sanacorp mit Gewinnsprung
Der Pharmagroßhändler Sanacorp AG in Planegg bei München hatte 2004
einen leichten Umsatzrückgang von 2,4 Mrd. Euro auf 2,33 Mrd. Euro.
Dagegen verdoppelte sich das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit wegen besserer Margen von 16,1 Mio. Euro auf 33,4
Mio. Euro. Der Jahresüberschuss lag bei 23,8 Mio. Euro.
MTD-Instant 15. Woche 2005
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Deutscher Markt drückt Coloplast
Die Auswirkungen der Gesundheitsreform sowie der Festbeträge für
Stomaprodukte in Deutschland machen der dänischen Coloplast-Gruppe nach
wie vor zu schaffen. Während im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres
2004/05 (30.9.) die Erlöse um 6 Prozent auf 3,099 Mrd dkr stiegen,
gingen der operative Ebit-Gewinn um 10 Prozent auf 430 Mio. dkr sowie
die Ebit-Marge um 2 auf 14 Punkte zurück. Durch die Stoma-Festbeträge
musste Coloplast auf dem deutschen Markt einen Preisrückgang von 13
Prozent hinnehmen. Fürs gesamte Geschäftsjahr wird mit einem
Gewinnrückgang durch den Einbruch auf dem deutschen Markt von 100 Mio.
dkr gerechnet. Im Segment Chronic Care wuchs der Umsatz auf 2,375 Mrd.
dkr (+8 % in Lokalwährungen). Bei Inkontinenz ging es 9 Prozent und bei
Stoma 12 Prozent in lokalen Währungen aufwärts. Der Homecare- Bereich
konnte nicht gleichermaßen zulegen, weil Umstrukturierungen bei der
deutschen HSC-Gruppe sich belastend auswirkten. Zudem hätten einige
Mitarbeiter HSC verlassen und ein Wettbewerbsunternehmen gegründet.
Trotzdem habe Coloplast im Stomabereich in Deutschland seinen
Marktanteil vergrößern können. Im zweiten Segment SBU lag das
Umsatzplus bei 5 Prozent in lokalen Währungen auf 724 Mio. dkr:
Wundversorgung +8 %, Hautpflege +7 % und Brustversorgung +1 %. Auch
hier zeigten
sich auf dem deutschen Markt (Amoena) rückläufige Absatzzahlen.
MTD-Instand 21. Woche 2005
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Mundipharma bei GHX
Die Firma Mundipharma mit Sitz in Limburg/Lahn kommuniziert nach
Abschluss der Pilotphase im Mai künftig über die Transaktionsplattform
der GHX Europe GmbH/Leverkusen.
MTD-Instand 25. Woche 2005
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Sanicare beliefert mehr Krankenhäuser
Sanicare in Bad Laer weitet die Belieferung von Krankenhäusern mit
Arzneimitteln bzw. Medikalprodukten aus: Durch Neuzugänge mehrerer
norddeutscher Einrichtungen werden mittlerweile 45 Kliniken mit
insgesamt 8.200 Betten versorgt. Die Versandapotheke bietet zudem in
Kooperation mit der Tübinger E-Health-Firma Careon immer mehr
Krankenkassen die Einbindung eines Online-
Medikamenten-Shops auf den Kassen-Homepages an. Nach der KKH im Mai
sind Anfang Juni auch die BKKs Essanelle und Deutsche Bank an den Start
gegangen. In den nächsten Monaten folgen zehn weitere BKKs: Bank,
Bertelsmann, B. Braun, Diakonie, Ernst & Young, Fahr, Futur,
Gildemeister- Seidensticker, KPMG und PWC. Für die damit erreichbaren
rund 3 Mio. Versicherten erschließt sich im Rahmen der individuellen
Gesundheitsakte ein schneller Zugriff auf den Medikamentenshop. Über
Zusatzverträge mit 14 Kassen bzw. AOKLandesverbänden erreicht die
Versandapotheke zudem potenziell rund 36 Mio. Versicherte, was die
Hälfte der GKV-Klientel ausmacht, erklärte Sanicare- Sprecherin Simone
Brundiek gegenüber MTD. Aktuell werden durchschnittlich gut 2.000
Aufträge täglich abgewickelt.
MTD-Instand 25. Woche 2005
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3. Marktinformationen Home-Care
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Mehrheit der Versandapotheken mangelhaft
Die Stiftung Warentest unterzog 20 Versandhandelsapotheken einem Test,
wobei es bei einer einen Anbieterwechsel gab. Zehn erhielten die Note
"mangelhaft" und neun "gut". Kritisiert wurden vor allem lange und
falsche Belieferungen, unzureichende Informationen und Beratungen sowie
Organisationsmängel und das Ignorieren von rechtlichen Bestimmungen.
Bei einer Falschberatung gab es immer ein "Mangelhaft", auch wenn die
anderen Kriterien "gut" waren. Gelobt wurden uneingeschränkte
Öffnungszeit, Diskretion, Rabatte und Preise. Allerdings weist die
Märzausgabe der Zeitschrift Test darauf hin, dass die Preise auch bei
rezeptfreien Arzneimitteln teilweise identisch mit der Lauerliste sind,
d. h. kein Vorteil zur normalen Apotheke bestehe. Mit "gut" wurden
folgende Versandapotheken beurteilt: Mycare.de, Pharma24.de,
Sanicare.de, Versandapo.de, Apo-rot.de, Shop-apotheke.com,
Europa-Apotheek.de. Ein "Mangelhaft" erhielten: Apondo.de, Apotal.de,
Berg-apotheke.de, Berni24. de, Docmorris.com, Gefion.de, Mcpille.de,
Pharmakontor.com. Die beiden Apothekenportale Aponet.de und
Apotheke.com, bei denen eine Apotheke am Ort die Medikamente
ausliefert, erhielten ebenfalls ein "Mangelhaft". Vfg.ag, die keine
rezeptpflichtigen Arzneimittel liefert, erhielt ebenfalls ein "Gut".
Tipp: Die Stiftung Warentest ging sehr ausführlich auf die
Versandapotheken ein. Der Kauf der Zeitschrift Test 3/05 ist
empfehlenswert.
MTD-Instant 9. Woche 2005
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Aktionswoche zu Allergien
Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. führt vom 4. bis 9. April 2005 die
dritte bundesweite Aktionswoche "Allergien früh erkennen" durch. In
dieser April-Woche halten Gesundheitsämter sowie Firmen
Informationsbroschüren bereit, um über die Möglichkeiten der
Allergie-Früherkennung, Therapien und Hilfsmittel zu informieren. Unter
der Internetadresse www.dgk.de, Rubrik "Veranstaltungen" bietet das
Deutsche Grüne Kreuz ein Plakat für die Aktionswoche zum Herunterladen
an. Weiterer Kontakt: Roswitha Seim, Tel. 0 64 21/2 93-1 50, Fax 2 93-7
50, E-Mail roswitha.seim@kilian.de.
MTD-Instant 11. Woche 2005
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Inkontinenzmarkt in öffentlichen Apotheken
NDCHealth C.I. Care Information mit Sitz in Waldems- Esch ermittelte
für den Einkauf in öffentlichen Apotheken für Inkontinenzprodukte im
zweiten Halbjahr 2004 ein Umsatzvolumen in Höhe von 133,6 Mio. Euro (2.
Halbjahr 2003: 136,1 Mio Euro), bewertet nach Herstellerabgabepreisen.
Der leichte Umsatzverlust ist überwiegend auf die ab Januar 2004
eingetretene Gesundheitsreform zurückzuführen, die einen
überproportional starken Umsatz im Dezember 2003 verursachte. 102,6
(101,1) Mio. Euro entfielen auf "aufsaugende Produkte", 32,5 (33,5)
Mio. Euro auf "ableitende Systeme. Marktführer bei den "aufsaugenden
Systemen" war 2004 SCA, gefolgt von Hartmann und Paper Pak. Während die
Nummer 1 und 3 zum 2. Halbjahr 2004 im Vergleich zum 2. Halbjahr 2003
teils kräftige Verluste hinnehmen mussten (SCA -7,6 %; Paper-Pak -21,3
%), baute Hartmann im Vergleichszeitraum seinen zweiten Platz mit einer
Steigerung um 8,2 % nach oben aus. Bei "ableitenden Systemen" büßte
Marktführer Tyco bei einem Rückgang um 5,5 % auch Markanteile ein.
Diese konnten B. Braun und Coloplast trotz Verlusten von 1,3 bzw. 1,6
Prozent leicht ausbauen.
MTD-Instant 12. Woche 2005
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Med. Sachbedarf in Apotheken stagniert
Die Marktforscher von IMS Health/Frankfurt haben ermittelt, dass der
Markt für med. Sachbedarf in dt. Apotheken (MSA) nach jahrelangem
Wachstum stagniert. Im 12-Monats-Zeitraum (2/04-1/05) ist der Umsatz im
Vergleich zum Vorjahreswert lediglich um 0,8 Prozent auf 1,457 Mrd.
Euro gestiegen. Diagnostika liegen mit 520 Mio. (+3 %) vor
Inkontinenzbedarf 195 Mio. (-2 %) und speziellen Wundauflagen 91 Mio.
(+9 %). Größter Gewinner ist das Zubehör zu Transfusionen, Infusionen,
Injektionen mit 23 Mio. (+24 %). Inhalationsgeräte inkl. Zubehör legten
20 Prozent zu auf 29 Mio. Urologische Katheter (vor allem
transurethrale) verzeichneten ein Plus von 15 Prozent auf 33 Mio. Euro.
Deutliche Rückgänge gab es bei Binden und Verbänden (-10 % auf 88 Mio.)
- hier vor allem bei elastischen Fixier- und Kompressionsbinden,
Gipsverbänden und Zubehör. Durch Verluste bei den einteiligen Systemen
gab es im Stomabereich ein Minus von 10 Prozent auf 38 Mio.
Blutzucker-Messgeräte und Zubehör fielen auf knapp 20 Mio. (-9 %) und
Blutdruck- Messgeräte/Zubehör auf 25 Mio. (-6 %).Interessant ist auch
der Abverkauf der Apotheken in der Sparte Patient Care, die 2004 einen
Umsatz auf Basis von Apotheken-Abverkaufspreisen von 2,068 Mrd. Euro
erreichte (-1 %). Auffallend ist in einigen Produktbereichen der
Rückgang bei Verordnungen und der zeitgleiche Zuwachs bei der
Selbstmedikation: Inkontinenz 306 Mio. (Ges. -2, SM +4, VO -4 %),
Dekubitus-Vorbeugung 1,3 Mio. (-16, SM +12, VO -27 %). Beim
Gesamtzuwachs ragen u. a. heraus: Wundverbände 150 Mio. (+4 %),
medizinische/ chirurgische Artikel (Inhalations-/Aerosolsets,
Klistiere) 82 Mio. (+5 %), Erste-Hilfe-Sets 4,6 Mio. (+7 %) und
Baby-/Still-Zubehör 6,3 Mio. (+12 %). Ein zweistelliges Minus wies
allerdings die Stomaversorgung auf: gesamt 67 Mio. (-10, SM -15, VO -
10 %).
MTD-Instant 16. Woche 2005
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Doc Morris legte zu, wollte aber mehr
Die Versandapotheke Doc Morris konnte 2004 den Umsatz gegenüber dem
Vorjahr um 150 Prozent auf 130 Mio. Euro steigern. Geplant hatte das
Unternehmen allerdings 140 Mio. Euro. So wurden die Planungen für 2005
auf 200 Mio. Euro reduziert.
MTD-Instand 24. Woche 2005
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Zur Rose Versandapotheke kommt an
Die Zur Rose Versandapotheke und die Zur Rose Pharma GmbH haben ihr
operatives Geschäft im Dezember 2004 in Halle (Saale) gestartet. Nach
Angaben des Unternehmens konnte man seitdem mehr als 25.600 Kunden
gewinnen, ein Drittel davon bestelle regelmäßig. Täglich versendet das
Unternehmen bundesweit mehr als 900 Pakete. Das Durchschnittsalter der
Kunden liegt bei knapp über 50 Jahren, der Anteil der weiblichen
Kundinnen beträgt 60 Prozent. Erklärtes Ziel der Zur Rose
Versandapotheke sei es, zum Marktführer des deutschen
Arzneimittelversandhandels aufzusteigen. Die Versandapotheke hat
derzeit Kooperationsverträge mit vier Krankenkassen (DAK, GEK, HEK, AOK
Berlin),zwei weitere Verträge mit großen Kassen sollen kurz vor dem
Abschluss stehen.
MTD-Instand 25. Woche 2005
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