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Interne Informationen für unsere Mitglieder

1. Empfehlung für die Abgabe von eigenanteils-/aufzahlungsfreien Versorgung
   mit Hilfsmittel zum Festbetrag zur Vertragsvereinbarung ab 01.01.2006
    
2. Vertragliche Regelung über die Abgabe "zum Verbrauch bestimmte
   Pflegehilfsmittel" ab 01.01.2006

3. Ab dem 01. Oktober 2005 ist grundsätzlich nur noch Standardnahrung
   verordnungsfähig.

4. Krankenkassenangelegenheiten für abrechnende Mitgliedsapotheken

5. Bestellen Sie ab sofort per Datenfernübertragung

6. Venenmessaktion

7. Hilfsmittelseminare 1. Halbjahr 2006

8. Einweisungsseminar "Kleiner Kreis" für Mitglieder

9. Neuer Kooperationspartner Johnson & Johnson

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1. Empfehlung für die Abgabe von eigenanteils-/aufzahlungsfreien Versorgung
   mit Hilfsmittel zum Festbetrag zur Vertragsvereinbarung ab 01.01.2006

Wie Sie bereits über Ihren Apothekerverband erfahren konnten, setzt die o.g.
Vereinbarung mit den Primär- und Ersatzkassen voraus, dass sich jede Apotheke
verpflichtet, mindestens ein Produkt jeder Produktart zum Festbetrag im
Bereich der saugenden Inkontinenzhilfsmittel und für Hilfsmittel zur
Kompressionstherapie ohne Aufzahlung den Versicherten anzubieten.

I. Lösungsansatz : aufsaugende Inkontinenzhilfen
Da wir in der Inkontinenzversorgung mit unserem Kooperationspartner
der Firma Vlesia zusammenarbeiten, möchten wir Ihnen folgende Produkte
vorstellen, die ohne Zuzahlung eines Eigenanteils durch den Patienten zu
Festbeträgen abgegeben werden können.

Bei leichter bis schwerer Inkontinenz
Vlesi-slip compact
small        EK brutto  Festbetrag
PZN 4529795  0,35       0,48

medium
PZN 4529832  0,35       0,50

large
PZN 4529890  0,48       0,67

vlesi-form elast
normal        EK brutto   Festbetrag
PZN 2646203 0,24        0,28

normal plus
PZN 4510525 0,27        0,34

super
PZN 2646232 0,34        0,42   

Bei leichter Blasenschwäche
vlesi well
small       EK brutto   Festbetrag
PZN 8771228 0,16        0,20

medium
PZN 8771240 0,17        0,20

large
PZN 8771263 0,17        0,20


Für die Apotheke bleibt bezogen auf den Festbetrag ein attraktiver Aufschlag
von durchschnittlich 30 % bis zu 40 % bei den umsatzstarken Inkontinenzslips.
Die Vlesia-Produkte erhalten Sie bei folgenden Pharmagroßhändlern:
der NOWEDA eG, von der Linde und bei der ANZAG. Dort erhalten Sie auch
selbstverständlich Proben zur Abgabe.

II. Lösungsansatz: Kompressionstherapie
Unseren Mitglieds-Apotheken stellt unser Kooperationspartner BELSANA
nachfolgend aufgeführte Rabattierungen zur Verfügung. Dies ermöglicht es,
unseren Mitgliedern Kompressionstherapie-Produkte möglichst ohne Zuzahlung
abzugeben. BELSANA gewährt auf Serie 30%, Stütz 13 % und Zubehör 10%.

Bei Maßanfertigungen erhalten APOQUICK-Mitglieder bis zu 20 % auf den
Apotheken-Einkaufspreis.Der Einstiegsrabatt liegt bei 5 % und je nach
Jahresumsatz ab 500,00 EUR bis 4.000,00 EUR p. a. zwischen 3 % und 10 %.

Bei Bestellung über die Software „medisoc“ werden auf Maß und Stütz weitere
5% gewährt.

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2. Vertragliche Regelung über die Abgabe von
„zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel“ ab 01.01.2006

er Vertrag wurde vom Deutschen Apothekerverband mit Primär-
und Ersatzkassen abgeschlossen und gilt bundesweit. Er gilt für alle
Mitgliedsapotheken der Landesapothekerverbände und für die
gesetzlichen Pflegekassen.

Die zuvor geschlossenen Einzelverträge, die von Mitgliedsapotheken
geschlossen wurden, gelten ab dem Inkrafttreten als beendet.

Die Abrechnung erfolgt über Rechenzentren, wobei die Rechnungen
für die Krankenversicherung und Pflegeversicherung getrennt eingereicht
werden müssen.

Grundlage für die Abgabe der Pflegehilfsmittel durch die Apotheken ist
eine Kostenübernahmeerklärung, die der Versicherte von der zuständigen
Pflegekasse erhält.

Das Original der Kostenübernahmeerklärung verbleibt beim Versicherten,
zur Abrechnung genügt der Kasse die Kopie und die Erklärung zum Erhalt
des Pflegemittels. Aufzahlungen des Versicherten dürfen nicht verlangt
werden.

Die Leistungspflicht der Pflegekasse ist auf 31,00 EUR pro Monat begrenzt.
Beanstandungen der Krankenkassen können innerhalb 6 Monaten nach Eingang
der Rechnung erfolgen.
Die vertragliche Regelung beinhaltet Produkte mit Höchstpreisvereinbarungen
(inkl. Mehrwertsteuer).

Die Höchstpreisvereinbarungen beinhalten zum Beispiel bei:

Saugende Bettschutzeinlagen, Einmalgebrauch, 50 Stück zu    21,00 EUR

Unser Lösungsansatz für unsere Mitglieds-Apotheken wären unsere:

Vlesia Krankenunterlagen 60x90 cm, PZN 3051185= zum AEK von 30,91 EUR
brutto für 100 Stück. (50 Stück = 15,46 EUR brutto).
Dem Apotheker bleibt ein attraktiver Aufschlag bis zu 40 %.

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3. Neue Richtlinien zur Verordnungsfähigkeit von Nahrung ab dem 01. Oktober 2005

Das Gesundheitsministerium veröffentlichte am 1. September eine Ersatzvornahme
zur Trink- und Sondennahrung. Die Verordnung tritt zum 1. Oktober 2005 in Kraft.

Es wird aufgelistet, welche Produkte unter welchen Voraussetzungen verordnet
werden können. Damit ist sichergestellt, dass bei fehlender oder eingeschränkter
Fähigkeit zur ausreichenden Nahrungsaufnahme enterale Ernährung erstattungsfähig
ist, wenn eine Modifizierung der normalen Ernährung und/oder sonstiger ärztlicher,
pflegerischer oder ernährungstherapeutischer Maßnahmen zur Verbesserung der
Ernährungssituation nicht ausreichen.

- Grundsätzlich ist nur noch Standardnahrung verordnungsfähig. Hierzu
  zählen auch Produkte, die speziell mit Ballaststoffen und MCT-Fette
  angereichert sind, soweit damit keine Mehrkosten verbunden sind.

- Spezialprodukte sind nur bei bestimmten Indikationen verordnungsfähig.

- Trinknahrung ist unter bestimmten Voraussetzungen verordnungsfähig.

Die Verordnung muss den genauen Wortlaut des folgenden Textes und die Angabe der
Diagnose enthalten:


Fehlende Fähigkeit zur normalen Ernährung aufgrund ...... (Diagnose)

oder

Nicht ausreichende Fähigkeit zur normalen Ernährung aufgrund
.... (Diagnose)

Wir haben für Sie eine Auflistung der verordnungsfähigen Produkte verschiedener
Hersteller gefertigt, die wir Ihnen gerne auf Anfrage zusenden.

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4. Krankenkassenangelegenheit für abrechnende Mitgliedsapotheken

Nach Eingang der Dauergenehmigung bei APOQUICK erstellen wir für Sie die Nach-
lieferungsbelege zur Abrechnung.

In einigen Fällen übermittelt die Krankenkasse die Genehmigung direkt der
Apotheke.

Wir möchten Sie daher bitten, wenn Sie die Genehmigung direkt von der
Krankenkasse erhalten haben, diese mit einem kurzen Vermerk
"Bitte um Nachlieferungsbelege" per Fax an uns zu senden.

Erst dann können wir die Belege für Sie erstellen und Ihnen diese
umgehend zusenden.

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5. NEU: Bestellen Sie ab sofort per Datenfernübertragung

Sie nutzen regelmäßig unsere Einkaufs-Konditionen „APOQUICK-DIREKT“. Bisher
haben Sie uns Ihre Bestellung telefonisch oder per Fax mitgeteilt. Diese
Variante können Sie selbstverständlich weiterhin verwenden, allerdings
möchten wir Ihnen den Bestellvorgang vereinfachen und haben Sie somit
bereits für den Vorgang einer elektronischen Bestellung registriert.

Da Sie uns bereits in Ihrem Warenwirtschaftssystem als Lieferanten hinterlegt
und die aktuellen APOQUICK-Direkt Konditionen eingespielt haben, können Sie
ab sofort ganz bequem und einfach auf elektronischem Weg über uns zu bestellen.

Für den Bestellvorgang geben Sie bitte die Dafü-Telefon Nr.: 0 800 – 10 10 582
und die IDF-Nr.: 90 80 963 ein und versenden die Bestellung. Sie sparen viel
Zeit, denn Ihre Bestellung wird automatisch an uns weitergeleitet und die
Ware kurzfristig geliefert.

Selbstverständlich stehen Ihnen für weitere Auskünfte und Beratung
Frau Rydsy Tel.-Nr.: (02 03) 2 86  69 – 13 und Herr Buller unter der
Tel.-Nr. (0 25 71)  9 15 80 – 22  zur Verfügung.

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6. Venenmessaktionen

Mit uns können Sie Ihre individuellen "Venen-Aktionstage" planen.

Reservierungen für das Jahr 2006 sind für nachfolgende Aktionszeiträume
noch möglich:

Kalenderwoche    Zeitraum                Nettopreis


5        30.01. – 04.02.06            80,00
6        06.02. – 11.02.06            80,00
7        13.02. – 18.02.06            80,00
8        20.02. – 25.02.06            80,00
9        27.02. – 04.03.06            80,00
10        06.03. – 11.03.06             80,00
11        13.03. – 18.03.06             80,00
12        20.03. – 25.03.06             80,00
13        27.03. – 01.04.06             80,00
14        03.04. – 08.04.06             80,00
15        10.04. – 15.04.06             35,00 Schnupperangebot

22        29.05. – 03.06.06             80,00
23        05.06. – 10.06.06             55,00 Sonderpreis
24        12.06. – 17.06.06             55,00 Sonderpreis
25        19.06. – 24.06.06             80,00

27        03.06. – 08.07.06             35,00 Schnupperangebot
28        10.07. – 15.07.06             35,00 Schnupperangebot
29        17.07. – 22.07.06             35,00 Schnupperangebot
30        24.07. – 29.07.06             35,00 Schnupperangebot
31        31.07. – 05.08.06             35,00 Schnupperangebot
32        07.08. – 12.08.06             80,00
33        14.08. – 19.08.06             80,00
34        21.08. – 26.08.06             80,00
35        28.08. – 02.09.06             80,00
36        04.09. – 09.09.06             80,00
37        11.09. – 16.09.06             80,00
38        18.09. – 23.09.06             80,00
39        25.09. – 30.09.06             80,00
40        02.10. – 07.10.06            80,00

42        16.10. – 21.10.06             80,00
43        23.10. – 28.10.06             80,00
44        30.10. – 04.11.06             55,00 Sonderpreis
45        06.11. – 11.11.06            80,00
46        13.11. – 18.11.06             80,00
47        20.11. – 25.11.06             80,00
48        27.11. – 02.12.06             55,00 Sonderpreis
49        04.12. – 09.12.06             35,00 Schnupperangebot
50        11.12. – 16.12.06             35,00 Schnupperangebot


Für Fragen zu Venenmessaktionen bzw. Reservierungen setzen Sie sich bitte mit Frau
Rydsy, Telefon (02 03) 2 86 69-13, in Verbindung.

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7. Hilfsmittelseminare 1. Halbjahr 2006 -
   NORDRHEIN/Westfalen/Sachsen/Niedersachen

Die Termine für das 1. Halbjahr stehen fest. Schauen Sie auf unsere Internet-Site
www.apoquick.de oder rufen Sie uns an. Ihre Ansprechpartnerin Frau Sylvia Rydsy
informiert Sie gerne unter der Telefon Nummer 0203 - 286 69 - 13.

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8. Einweisungsseminar "Kleiner Kreis" für Mitglieder

Mit diesem Seminar wenden wir uns an Apothekenmitarbeiter, die ihre Kenntnisse
im Hilfsmittelbereich weiter ausbauen möchten. Hierfür bieten wir Ihnen unsere
empfehlenswertes Einweisungsseminar "Kleiner Kreis" an.

Es beinhaltet Fragen der unterschiedlichen Versorgungsbereiche im Hilfsmittel-
markt, Möglichkeiten der günstigen Beschaffung, Abrechnungs- und Genehmigungs-
verfahren sowie der Abwicklung mit den Krankenkassen, (siehe auch Seminar-
beschreibung). Auf Wunsch bieten wir auch Termine für Einzelgespräche an.
Zwecks Terminabsprache wenden Sie sich bitte an Frau Silvia Bothen,
Telefonnummer (02 03) 2 86 69-19.

Termine NORDRHEIN:

Mittwoch,   den 08. Februar    2006
Mittwoch,   den 22. Februar    2006
Donnerstag, den 02. März     2006
Mittwoch,   den 15. März     2006
Dienstag,   den 28. März     2006
Donnerstag, den 06. April     2006
Mittwoch,   den 19. April     2006
Mittwoch,   den 03. Mai     2006
Mittwoch,   den 24. Mai     2006
Donnerstag, den 08. Juni     2006    

Die Einweisungsseminare finden in der Geschäftsstelle Duisburg, jeweils ab
14:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr, statt.

Termine WESTFALEN:

Mittwoch, den 15. Februar     2006
Mittwoch, den 15. März         2006
Mittwoch, den 05. April     2006
Mittwoch, den 17. Mai         2006
Mittwoch, den 21. Juni         2006


Die Einweisungsseminare finden in der Geschäftsstelle Greven, jeweils ab
14:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr, statt.

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9. Neuer Kooperationspartner: Johnson & Johnson

Seit dem 01.01.2006 haben wir eine Kooperation mit der Firma
Johnson & Johnson abgeschlossen.

Mitglieder erhalten folgende Rabatte auf den Lauer:

Artikelbezeichnung / Produktgruppe    Rabatte für APOQUICK Mitglieder
SURGIPAD Saugkompressen            25 %
TOPPER Kompressen            30 %
TOPPER Schlitzkompressen        30 %
SOFNET Stomakompressen            50 %
Zubehör Wundversorgung            25 %

Moderne Wundversorgung    
Tielle                    25 %
Nu-Gel                    28 %
Trionic                    25 %
Adaptic                    35 %
Bioclusive                20 %
Nu-Derm                    45 %

Aktive Wundversorgung    
Promogran                20 %
Promogran Prisma            10 %
Actisorb Silver 220            30 %
Silvercel                10 %

Ihre aktuellen Konditionen sind auch über unsere Angebotsdiskette
„APOQUICK Direkt“ einlesbar.


Pressespiegel - aktuelle ausgewählte Marktinformationen

1. Krankenkassen
   - Enterale Ernährung: G-BA klagt gegen BMGS
   - Apothekermarkt: Inko-Preise unter Druck
   - DAK will keine Billigheimer
   - Ernährungsberatung als Beratungsgegenstand
   - Koalitionsvertrag "Gesundheitswesen"

2. Industrie, Großhandel und Hersteller
   - Stoma-Sparte von Convatec wächst um 2 %
   - Primmer Nutricia wächst entgegen dem Trend
   - Bei Fresenius läufts rund
   - Coloplast konnte Geschäft ausbauen
   - NOWEDA mit zweistelligem Umsatzplus

3. Marktinformationen Home-Care
   - "Kommunikationsforum Hilfsmittel" gegründet
   - Heil- und Hilfsmittel-Report der GEK
   - Qualitätsverbund Hilfsmittel gegründet

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1. Krankenkassen

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Enterale Erährung: G-BA klagt gegen BMGS

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) wird gegen die vom Bundesministerium
für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) ausgesprochene Beanstandung
und die im Wege der Ersatzvornahme am 25. August erlassene Richtlinie
zur enteralen Ernährung klagen. Auf dieses Vorgehen haben sich
die Mitglieder des Ausschusses in ihrer vergangenen Sitzung verständigt.
„Die Klage zum jetzigen Zeitpunkt hat keine aufschiebende Wirkung. Damit
ist sichergestellt, dass die rechtliche Auseinandersetzung zwischen
BMGS und G-BA zur Verordnungsfähigkeit künstlicher Ernährung nicht
auf dem Rücken der Versicherten ausgetragen wird“, betont Rainer Hess,
Vorsitzender des G-BA. „Ab dem 1. Oktober 2005 werden somit die durch
die Ersatzvornahme des BMGS geregelten Voraussetzungen für eine
Leistungsgewährung der Krankenkassen zunächst wirksam.“ „Die Ersatzvor-
nahme des BMGS“, so Hess weiter, „hat aber medizinisch, ethisch und
rechtlich problematische Konsequenzen, die nach die nach Auffassung des
G-BA einer rechtlichen Überprüfung unterzogen werden müssen.“
Weiter meinte Hess, dass der Nutzen der enteralen Ernährung, die nicht mit
einer Basisversorgung zu verwechseln sei, für viele Indikationen wissen-
schaftlich nicht belegt werden könne. Die Industrie bewerbe die Ausweitung
der Verordnung von künstlicher Ernährung in einer Situation, in der schon
jetzt 70 Prozent der über eine Sonde ernährten Patienten Heimbewohner seien,
bei denen diese Maßnahmen häufig medizinisch nicht notwendig seien.
MTD-Instant KW 40

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Apothekenmarkt: Inko-Preise unter Druck

Die im Januar 2005 eingeführten nationalen Festbeträge für Inkontinenz-
Produkte haben das Preisgefüge für Produkte der Inkontinenzversorgung
gewaltig durcheinandergewirbelt. Das ist die Kernaussage einer aktuellen
Marktanalyse von AC Nielsen Pharma- & Healthcare Services/Frankfurt
a.M. zum Apothekenmarkt. Generell sei zu beobachten, dass die Hersteller
neue Produkt-Linien eingeführt haben, die z. B. mit „Classic“- oder
„Premium“- Positionierung versuchten, die Patienten entweder von zusätzlichen
Zahlungen zu befreien oder gerade – unter Hinweis auf höhere Qualität –
einen Eigenanteil einzufordern. Eine andere Strategie war laut AC Nielsen,
die Preise von bereits auf dem Markt befindlichen Produkten so weit abzu-
senken, dass sie eigenanteilsfrei für die Patienten zu beziehen sind.
Wie auch immer: Die Auswirkungen auf den Markt für saugende Inkontinenz-
produkte waren im 1. Halbjahr 2005 erheblich: Der Umsatz in Apotheken ging
im Vergleich zum 1. Halbjahr 2004 um 5 Prozent zurück, der Absatz in Stück
hingegen stieg um 7 Prozent. Betrachtet man spezielle Produktgruppen wie z. B.
geschlossene Windelslips genauer, sind die Auswirkungen noch eklatanter: Einer
Quasi-Stagnation beim Umsatz (+1 %) steht ein Absatzwachstum von 20 Prozent
gegenüber. Hatten Ende 2004 die Durchschnittspreise für einen Windelslip
noch vorwiegend bei deutlich mehr als 1,20 Euro gelegen, so liegen sie
jetzt überwiegend darunter. Im November 2004 entfielen ca. 80 Prozent
des Absatzes auf Produkte, die mehr als 1,20 Euro kosteten, im Juni 2005
aber bereits zwei Drittel des Absatzes auf Produkte, die weniger als 1,20 Euro
kosten. Ähnliche Bilder zeigen sich auch in den anderen Inkontinenz-
Produktkategorien, wie z. B. offenen Windelslips oder Einlagen.
MtD-Instant KW 44

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DAK will keine Billigheimer
Bei einer Informationsveranstaltung von MedInform zur Homecare-Versorgung
präsentierte Holger Schlicht, Leiter Hilfsmittelmanagement der DAK,
in einem Exposé einige interessante Aussagen. Schlicht wörtlich:
„Die Probleme im Hilfsmittel- und Homecarebereich werden nicht durch
kurzfristige Preissenkungen als Folge von Ausschreibungen oder Festbeträgen
gelöst.“ Es seien vernetzte Versorgungsstrukturen mit langfristigen,
strategischen und sektorenübergreifenden Partnerschaften mit Produkt-
und Dienstleistungsstandards aufzubauen und zu etablieren. Die speziellen
„DAKGesundheitsprodukte“ im Rahmen der Homecare-Versorgung könnten aber
aufgrund ihrer Gestaltung nicht beliebig von Leistungserbringern für andere
Krankenkassen angeboten werden. Deshalb müssten die Leistungserbringer
sich für eine enge Verbundenheit mit der DAK entscheiden. Im Rahmen
der vernetzten Homecare-Versorgung wären die notwendigen Dienstleistungen
aber (weiter) mit den Produktpreisen abgegolten. Aber: „Leistungserbringer,
die billige Preise ohne notwendige Dienstleistungen anbieten, werden im DAK-
Gesundheitsnetzwerk keinen Platz haben“, stellte Schlicht fest.
MTD-Instant KW 45

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Ernährungsberatung als Beratungsgegenstand
Der Gemeinsame Bundesausschuss entscheidet über Leistungen zu Lasten
der gesetzlichen Krankenkassen. Aktuell steht die ambulante Ernährungs-
beratung an. Experten und Interessensverbände können dazu eine
Stellungnahme abgeben. Der Fragenkatalog kann unter der E-Mail-Adresse
ernaehrungsberatung@ g-ba.de angefordert werden. Stellungnahmen
ebenfalls an diese E-Mail-Adresse.
MTD-Instant KW 46

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Koalitionsvertrag „Gesundheitswesen“
Union und SPD erarbeiteten auch für das Krankenversicherungssystem
eine Koalitionsvereinbarung. Bei einigen Bereichen gibt es bislang noch
keine Einigung, wie z. B. bei Finanzierungsfragen durch Kopfpauschalen
oder Bürgerversicherung. Trotzdem sollen diese Fragen bei einer Reform
im Jahre 2006 angegangen werden. In anderen Punkten herrscht Konsens.

U. a. sind folgende Ergebnisse festzuhalten:
1. Das BfArM wird in eine Deutsche Arzneimittel und Medizinprodukte-
agentur umgebaut, um eine international konkurrenzfähige Zulassungsagentur
zu werden.
2. Ein Präventionsgesetz soll die Prävention zu einer eigenständigen
Säule im Gesundheitswesen machen – ebenfalls gestärkt werden soll die
medizinische Rehabilitation.
3. Ausbau der Patientenpartizipation mit erweiterten Informations-
und Beteiligungsrechten.
4. Absenkung der Gebührensätze in der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)
bei der Behandlung von Beihilfeberechtigten und Standardversicherten.
5. Ein transparenteres ärztliches Vergütungssystem
mit mehr Pauschalvergütungen kombiniert mit Einzelleistungsvergütungen.
6. Vergleichbare Vergütungen von ambulanten Leistungen in Krankenhäusern
und Arztpraxen.
7. Bei Arzneimitteln wird der Naturalrabatt an Apotheker verboten,
die Generikapreise um fünf Prozent gesenkt, ein Preismoratorium
bei Arzneimitteln von zwei Jahren festgelegt und echte Innovationen
aus der Festbetragsregelung herausgenommen.
8. Intensivierung des Wettbewerbs in den Bereichen Qualität und
Wirtschaftlichkeit.
9. Ermöglichung kassenübergreifender Fusionen.
10. Kassen und Leistungserbringer (primär Ärzte) sollen stärker über
Umfang, Preise und Qualität verhandeln können.
11. Geprüft werden soll, inwieweit nichtärztliche Heilberufe stärker
in Versorgungskonzepte einbezogen werden können.
12. Die Anschubfinanzierung für die Integrierte Versorgung soll über
2006 hinaus bis 1. Januar 2008 verlängert werden.
13. Disease-Management-Programme sollen einheitliche Rahmen und
Qualitätsmaßstäbe bekommen, wodurch Einzelzertifizierungen entfallen.
MTD-Instant KW 46

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2. Industrie, Großhandel und Hersteller

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Stoma-Sparte von Convatec wächst um 2 %
Der Umsatz in der Sparte Related Healthcare von Bristol-Myers Squibb
ist in den ersten drei Quartalen 2005 um 0,9 Prozent auf 1,325 Mrd.
Dollar gewachsen. Auf Stoma entfielen 405 Mio. (+2 %), Cardiolite
316 Mio. (+6 %) und Wundtherapie 304 Mio. (+9 %). Im dritten Quartal
sind die Umsätze von Convatec im Vergleich zum Vorjahresquartal
um 5 Prozent auf 250 Mio. Dollar gewachsen, bei der Wundversorgung
ging es ebenfalls um 5 Prozent auf 104 Mio. aufwärts und bei Medical
Imaging um 3 Prozent auf 150 Mio.
MTD-Instant KW 44

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Pfrimmer Nutricia wächst entgegen dem Trend
Die zum Royal Numico-Konzern gehörende Pfrimmer Nutricia GmbH in Erlangen
veröffentlichte am 27. Oktober offiziell ihren Jahresabschluss 2004.
Danach konnte das Unternehmen (bei gleichzeitigem Abschwächen des Gesamt-
marktes um ein Prozent wegen des GMGs) den eigenen Umsatz um 9,8 Prozent
auf 81,8 Mio. Euro steigern. Erzielt wurde der Umsatz mit 245 Mitarbeitern
fast ausschließlich im Inland. Er verteilt sich auf die Sparten wie folgt:
Enteral Clinical Nutrition 52,5 Mio. Euro, Enteral Supply Products 28 Mio.
Euro, Parenterale Ernährung 3,4 Mio. Euro und Sonstiges 1,5 Mio. Euro.
Die Erlösminderung lag bei 3,5 Mio. Euro. Übrig geblieben ist ein um
6,8 Prozent verminderter Vorsteuergewinn von 5,4 Mio. Euro. Ohne Sonder-
einflüsse in 2003 wäre der Jahresüberschuss 2004 allerdings um 12 Prozent
höher ausgefallen.
MTD-Instant KW 45

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Bei Fresenius läuft’s rund
Pluszeichen kennzeichnen die Geschäftsentwicklung der Fresenius AG/Bad Homburg
in den ersten neun Monaten 2005. Der Umsatz kletterte um 6 % zu Ist-Kursen bzw.
7 % währungsbereinigt auf 5,712 (5,399) Mrd. Euro. Der Umsatz verteilt sich
auf die Hauptmärkte wie folgt: Europa 2,216 (2,071) Mrd. Euro, Nordamerika
2,729 (2,62) Mrd. Euro, Asien-Pazifik 381 (405) Mio. Euro, Lateinamerika 252
(200) Mio. Euro, Afrika 134 (103) Mio. Euro. Der Konzer-EBIT stieg währungs-
bereinigt um 13 % und zu Ist-Kursen um 12 % auf 703 (628) Mio. Euro, der
Jahresüberschuss um 29 % auf 161 (125) Mio. Euro. Die wichtigsten Kennzahlen
zu den drei Unternehmensbereichen: Fresenius Medical Care: Umsatz 4,999
(4,588) Mrd. $, EBIT 695 (625) Mio. $, Jahresüberschuss 339 (294) Mio. $.;
Fresenius Kabi: Umsatz 1.239 (1,105) Mrd. Euro, EBIT 170 (129) Mio. Euro,
Jahresüberschuss 81 (57) Mio. Euro; Fresenius Pro Serve: Umsatz 551 (581) Mio
Euro, EBIT 11 (3) Mio. Euro, Jahresüberschuss: -4 (-11) Mio. Euro. Die
Unternehmensbereiche haben folgende Anteile am Konzernumsatz: FMC 69 (69) %,
Fresenius Kabi 21 (20) %, Fresenius ProServe 10 (11) %.
MTD-Instant KW 45

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Coloplast konnte Geschäft ausbauen
Im Geschäftsjahr 2004/2005 (30.9.) konnte die dänische Coloplast-Gruppe
den Umsatz um acht Prozent auf 6,53 Mrd. dänische Kronen erhöhen.
Der operative Ebit-Gewinn stieg um zwei Prozent auf eine Mrd. Kronen und
der Gewinn nach Steuern ebenfalls um zwei Prozent auf 595 Mio. Kronen.
Die Ebit-Marge sank wegen der Festbeträge in Deutschland von 16 auf 15 Prozent.
Hauptmarkt für Coloplast ist Europa mit einem Umsatz von 5,24 Mrd. Kronen,
gefolgt von Amerika mit 878 Mio. Kronen und dem Rest der Welt mit 413 Mio.
Kronen. Die Sparte „Chronic care“ (Stoma- und Inkontinenzprodukte) steuerte
zum Gesamtumsatz 4,98 Mrd. Kronen (+8 %) und beim operativen Gewinn 1,1 Mrd.
Kronen bei. Innerhalb von „Chronic Care“ legten die Stomaprodukte um neun
Prozent auf 2,7 Mrd. Kronen Umsatz zu. Inkontinenzprodukte (Katheter) legten
umsatzmäßig um zehn Prozent auf 1,6 Mrd. Kronen zu.
Das „SBUSegment“ konnte den Umsatz um neun Prozent auf 1,57 Mrd. Kronen
erhöhen. Der operative Profit von „SBU“ lag bei 177 Mio. Kronen.
Das Segment schließt Wund- und Hautversorgungen sowie die Versorgung von
Brustkrebs-Patientinnen ein. Bei der Wundversorgung wuchs der Umsatz um
12 Prozent auf 887 Mio. Kronen, bei den Hautpflegeprodukten um 11 Prozent
auf 284 Mio. Kronen und bei der Brustversorgung (Prothesen und Textilien)
um sechs Prozent auf 473 Mio. Kronen.
MTD-Instant KW 47

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Noweda mit zweistelligem Umsatzplus
Die Apothekengenossenschaft Noweda e.G. in Essen konnte mit 1.912
Mitarbeitern den Umsatz im Geschäftsjahr 2004/05 (30.6.) um
13,68 Prozent auf 1,95 Mrd. Euro steigern. Der Jahresüberschuss
stieg von 9,1 Mio. Euro auf 10,3 Mio. Euro. Die Noweda ist im Besitz
von 5.962 Apothekern. Neun Niederlassungen versorgen die Apotheken mit
einem Sortiment von rund 100.000 Arzneimitteln und
apothekenähnlichen Produkten.
MTD-Instant KW 49

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3. Marktinformationen Home-Care

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„Kommunikationsforum Hilfsmittel“ gegründet

Verbände und Leistungserbringergemeinschaften aus dem Hilfsmittelbereich
haben in Berlin eine neue Interessensgruppierung aus der Taufe gehoben
– das „Kommunikationsforum Hilfsmittel“. Thematische Schwerpunkte
sind: 1) Entwicklung von Qualitätsleitlinien für Hilfsmittel und
Dienstleistungen;

2) Zulassungs- und Qualifikationsanforderungen für Leistungserbringer;
3) Förderung von Transparenz der Hilfsmittelversorgung;
4) Weiterentwicklung der Hilfsmittelrichtlinien bzw. des Hilfsmittel-
verzeichnisses; 5) Festsetzung von bundesweiten Festbeträgen;
6) Einführung des elektronischen Rezepts und der elektronischen
Heilberufsausweise für den Hilfsmittelbereich;
7) Entwicklung von Modellen zur integrierten Versorgung. Als
übergeordnetes Ziel nennt das „Kommunikationsforum Hilfsmittel“ einen
kontinuierlichen Gedankenaustausch mit Politik, Krankenkassen, Verordnern
und Anwendern, um die Hilfsmittelversorgung in den Deutschland sicherzu-
stellen und zu optimieren. Mitglieder des Kommunikationsforums:
BIV,BVMed, DAV, Egroh, Eurocom, FMP, HTMa, HSC, RehaVital, RSR,
Sanitätshaus Aktuell und Spectaris.
MTD-Instant KW 40

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Heil- und Hilfsmittel-Report der GEK

Die Gmünder Ersatzkasse ließ vom Institut für Public Health und
Pflegeforschung der Universität Bremen zum zweiten Mal einen Heil-
und Hilfsmittelreport erstellen. Bei der Vorstellung vor der Presse
in Berlin ging Vorstandsvorsitzender Dieter Hebel explizit auf die
Kartellamtsermittlungen wegen „künstlich hochgehaltener Preise“
gegen den BIV wegen der Zuzahlungsempfehlungen ein und lobte die Rüge.
Festgestellt wird in dem Bericht, dass die Ausgaben der GKV für
Heil- und Hilfsmittel zwischen 1970 und 2003 um 200 Prozent
auf 8,2 Prozent gestiegen seien. 2004 lagen die GKV-Ausgaben bei
8,2 Mrd. Euro. Die GEK gab für Heil- und Hilfsmittel 136 Mio. Euro
aus, was 6,6 Prozent der Gesamtausgaben entspricht. Der Report kommt
deshalb zum Schluss, dass die 2005 bundesweit eingeführten Festbeträge
dringend nötig waren. In diesem Zusammenhang ist auf einen mehr als
peinlichen Fehler in der Pressemitteilung hinzuweisen: Bei den
Produkten mit bundesweiten Festbeträgen ist die Rede von Einlagen,
Hörhilfen, Hilfsmitteln zur Kompressionstherapie, Inkontinenzhilfen,
Sehhilfen und Prothesen. Gibt es eine Verwechslungsgefahr zwischen
Prothesen und Stomahilfsmitteln? Und trotz der Festbeträge rechnet
der Report wegen der Überalterung mit weiter steigenden Ausgaben.
Verbessert werden müssten Qualität, Effizienz und Qualifikation
der Verordner. Interessant ist, dass 90 Prozent der Ausgaben für
Heil- und Hilfsmittel auf neun Prozent der Versicherten entfallen.
50 Prozent der Hilfsmittelausgaben entfallen auf weniger als fünf
Prozent der Patienten bzw. weniger als ein Prozent
der Versicherten.
MTD-Instant KW 40

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Qualitätsverbund Hilfsmittel gegründet

Am 21. Oktober nahm der neu gegründete Qualitätsverbund Hilfsmittel
e. V. (QVH) seine Arbeit auf. Gegründet wurde der Verein von den Firmen
Otto Bock, Handicare, Meyra/Ortopedia, ResMed, Thomashilfen, VitalAire
und Weinmann. Der QVH-Sitz ist beim Industrieverband Spectaris in
der Saarbrücker Str. 38, 10405 Berlin, Tel. 0 30/41 40 21-26,
Fax 41 40 21-33. Der QVH will qualitativ hochstehende Produkte- und
Dienstleistungsstandards in der Hilfsmittelversorgung ein- und
fortführen. Damit will der Verein auf die bestehende Diskrepanz zwischen
Vertragsanforderungen und Versorgungsrealität reagieren. Die Initiative
baut auf den bereits vorhandenen Qualitätsmanagement-Systemen und den
Anforderungen des Hilfsmittelverzeichnisses auf. Zusätzlich zu diesen
etablierten Systemen soll ein QVH-Gütesiegel vergeben werden, mit dem
nicht ein einzelnes Produkt, sondern die Versorgungsleistung ausgezeichnet
werden soll. Die Realisierung dieser Standards wird kontinuierlich von
unabhängigen, renommierten Prüfinstituten überprüft. Ausgezeichnet
werden können mit dem Gütesiegel sowohl Hersteller als auch Dienstleister.
Voraussichtlich werden die ersten Gütesiegelanträge
Anfang 2006 bearbeitet.
MTD-Instant KW 43

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